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  • H. L. Mencken – Wikipedia

    Henry Louis Mencken (* 12. September 1880 in Baltimore, Maryland; † 29. Januar 1956 ebenda) war ein US-amerikanischer Schriftsteller und Journalist, Literaturkritiker, Kolumnist ...

  • H. L. Mencken: Gesammelte Vorurteile

    Die Herstellung von einmütigem Kopfnicken war seine Sache nicht. Einhelliger Meinung zu sein war für ihn in den meisten Fällen gleichbedeutend mit Denkfaulheit und Herdentrieb ...

  • H. L. Mencken – Wikipedia

    Henry Louis Mencken (* 12. September 1880 in Baltimore, Maryland; † 29. Januar 1956 ebenda) war ein US-amerikanischer Publizist und Schriftsteller.

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H. L. Mencken

Enzyklopädieartikel

H. L. Mencken (1880-1956), amerikanischer Journalist, Kritiker und Essayist. Durch seine einfühlsame, aber nicht unumstrittene Analyse des amerikanischen Lebens und der amerikanischen Literatur wurde er zu einem der einflussreichsten Kritiker der zwanziger und dreißiger Jahre.

Henry Louis Mencken wurde am 12. September 1880 in Baltimore (Maryland, USA) geboren. Er begann seine Laufbahn als Journalist für den Baltimore Morning Herald und wechselte 1906 in die Redaktion der Baltimore Sun, bei der er lange Zeit verschiedene redaktionelle Posten innehatte. Gemeinsam mit dem amerikanischen Theaterkritiker George Jean Nathan gab er von 1914 bis 1923 die satirische Monatszeitschrift The Smart Set heraus. Wiederum zusammen mit Nathan gründete er 1924 den American Mercury, den literarischen Nachfolger des Smart Set, dessen Herausgeber er bis 1933 blieb. Sein ironischer Witz und seine Kritik zielten auf die Unzulänglichkeiten der Demokratie und die von ihm als kleinbürgerlich empfundene amerikanische Kultur. Eine sechsbändige Sammlung seiner Aufsätze und Buchbesprechungen wurde unter dem Titel Prejudices zwischen 1919 und 1927 veröffentlicht. Menckens bedeutendste wissenschaftliche Arbeit ist die dreibändige Studie The American Language (1919; Die amerikanische Sprache), in der er die Entwicklung der englischen Sprache in Amerika zurückverfolgte und deren Bedeutung nachwies. Zu seinen weiteren Verdiensten zählt die Verbreitung der Werke Friedrich Nietzsches und George Bernard Shaws in Amerika. Neben seinen kritischen Arbeiten verfasste Mencken drei Autobiographien: Happy Days (1940), Newspaper Days (1941) und Heathen Days (1943). Mencken starb am 29. Januar 1956 in Baltimore.

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