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  • Aschermittwoch – Wikipedia

    Der Aschermittwoch (lat.: Dies Cinerum) markiert im Christentum der Westkirche den Beginn des 40-tägigen Fastens und soll an die 40 Tage erinnern, die Jesus in der Wüste ...

  • Brauchtum im Frühjahr - Aschermittwoch

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Aschermittwoch

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AschermittwochszeremonieAschermittwochszeremonie

Aschermittwoch, in der katholischen Kirche der erste Tag der vorösterlichen Fastenzeit und ein religiöser Feiertag im Kirchenjahr.

Mit dem Aschermittwoch endet der Karneval. Er gilt als Tag der Buße und der inneren Einkehr und ist neben dem Karfreitag für Katholiken der einzige verbindliche Fasttag. Als Zeichen der Reue, Buße, Reinigung und der Vergänglichkeit wird den Gläubigen im Rahmen einer Messe ein Aschenkreuz auf die Stirn gezeichnet.

Die Wurzeln des Aschermittwochs reichen bis in die frühe Kirche zurück, als Neubekehrten, die gewöhnlich in der Osternacht getauft werden sollten, zur Vorbereitung eine 40-tägige Buß- und Fastenzeit auferlegt wurde, die im Lauf der Kirchengeschichte für alle Gläubigen gültig wurde. Unter seinem lateinischen Namen dies cinerum („Aschentag”) ist der Aschermittwoch erstmals für das 7. oder 8. Jahrhundert belegt. Als symbolischer Akt und in Anlehnung an die Vertreibung aus dem Paradies wurden in der mittelalterlichen Kirche Gläubige, die schwere Sünden begangen hatten, teilweise „in Sack und Asche”, d. h. in Bußgewändern und mit Asche bestreut, aus der Kirche vertrieben und durften erst am Gründonnerstag wieder zurückkehren. Diese individuelle, öffentliche Buße wich im 10. Jahrhundert zugunsten einer allgemeinen, weniger schweren Buße zurück: Alle Gläubigen wurden an diesem Tag mit Asche bestreut. Die Spendung des Aschenkreuzes mit den Worten „Gedenke, Mensch, dass du aus Staub hervorgegangen bist und zum Staub zurückkehren wirst” (Genesis 3, 19) geht vermutlich schon auf Papst Gregor I. zurück und ist seit der Synode von Benevent 1091 unter Papst Urban II. allgemein üblich. Seit dem 12. Jahrhundert muss die Asche von den verbrannten Palmsonntagspalmzweigen des Vorjahres stammen.

Der Aschermittwoch ist kein gesetzlicher Feiertag, jedoch sollten Arbeitgeber ihren Mitarbeitern den Besuch eines Gottesdienstes, meist am frühen Morgen, ermöglichen. Mitte des 20. Jahrhunderts hat sich in Deutschland der so genannte politische Aschermittwoch eingebürgert, an dem die großen politischen Parteien bei bierzeltartigen Versammlungen mit der Politik der anderen Parteien hart ins Gericht gehen.

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