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  • Hausa – Wikipedia

    Hausa (auch Haussa, Haousa oder Haoussa) bezeichnet. eine afrikanische Volksgruppe, siehe Hausa (Volk) die Volksgruppe in Sudan, siehe Hausa-Fulani

  • Haussa ABITZ SPRACHENSOFTWARE

    A-BIT-Z Sprachensoftware, Haussa, internationale Fonts, multilingual computing services, localized Microsoft Windows products, Softwares for OCR, translation

  • Haussa (Mali), Zahlen - PK 1490/9

    Ton: [Sprache der Aufnahme angegeben als "Sudansprache"; Muttersprache angegeben als "Djarma (Dzarma)"]

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Haussa

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Haussa, Bevölkerungsgruppe im Nordwesten Nigerias und im Südwesten von Niger, der etwa 15 Millionen Menschen angehören. Die Sprache der Haussa (das Haussa), zählt zu den tschadischen Sprachen. Doch haben die Haussa viele Elemente aus anderen Sprachen, vor allem aus dem Arabischen, übernommen. Das Haussa wird auch von anderen westafrikanischen Ethnien als Lingua franca, als Handels- und Verkehrssprache, gesprochen. In vielen west- und nordafrikanischen Städten und entlang der Handels- und Pilgerstraßen durch die Sahara leben außerdem zahlreiche Gemeinschaften, die Haussa sprechen.

Seit dem 11. Jahrhundert waren die Haussa in den feudalen Stadtstaaten Kano, Daura, Katsina, Zaria-Zazzau, Biram, Gobir und Rano zusammengeschlossen. Ab dem 14. Jahrhundert jedoch wurden sie von verschiedenen westafrikanischen islamischen Eroberern unterworfen. Immer wieder gelang die Befreiung, bis sie im Fulbe-Jihad Anfang des 19. Jahrhunderts dem Kalifat von Sokoto eingegliedert wurden. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts eroberten die Briten Nordnigeria und begannen ihre Politik der indirect rule (indirekte Herrschaft). Die Briten befürworteten die politische Vorherrschaft der Fulbe, tolerierten aber eine gemeinsame Regierung mit den Haussa. Diese Allianz war im Norden Nigerias auch Ende der neunziger Jahre noch politisch führend. Zahlreiche Fulbe haben mittlerweile Sprache und Kultur der Haussa übernommen.

Heute ist der Islam die am weitesten verbreitete Religion, die Haussa haben aber auch Elemente vorislamischer Glaubensvorstellungen, wie etwa einen ausgeprägten Geisterglauben, bewahrt.

Die Mehrzahl der Haussa lebt vom Feldbau, wobei sie vor allem Hirse, Mais und Yams anbauen. Die städtische Kultur der Haussa hat auch zahlreiche Handwerksspezialisten hervorgebracht. Handwerke wie Färberei, Weberei und Metallverarbeitung sind hoch entwickelt. Die günstige geographische Lage im Süden der großen Transsahara-Handelsrouten ließ unter den Haussa eine Schicht wohlhabender Kaufleute entstehen, die auch heute noch neben den politischen Machthabern und den Gebildeten im öffentlichen Ansehen am höchsten stehen.

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