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Pauli’sches Ausschließungsprinzip

Enzyklopädieartikel

Pauli’sches Ausschließungsprinzip (in mancher Fachliteratur auch Pauliprinzip oder Pauliverbot) in der Physik und Chemie ein fundamentales Prinzip, das 1925 von dem in Österreich geborenen Physiker Wolfgang Pauli entdeckt wurde. Pauli erhielt für seine Arbeiten 1945 den Nobelpreis für Physik. Nach diesem Prinzip können sich die Fermionen (siehe Elementarteilchen) eines Systems (z. B. Atom oder Molekül) nicht gleichzeitig im gleichen Quantenzustand befinden. Vielmehr kann ein Quantenzustand, charakterisiert durch eine räumliche Wellenfunktion (siehe Quantentheorie) und die Spinquantenzahl (siehe Periodensystem), maximal von nur einem Teilchen (z. B. ein Elektron) eingenommen werden. Mit Hilfe des Pauli’schen Ausschließungsprinzips lassen sich u. a. die Regelmäßigkeiten im Periodensystem der Elemente verstehen.

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