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Rennmäuse

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Mongolische RennmausMongolische Rennmaus

Rennmäuse, Unterfamilie der Wühler mit über 100 Arten. Diese Nagetiere haben ein weiches, sandfarbenes Fell, einen mäuseähnlichen Kopf und lange Hinterbeine, mit denen sie wie Springmäuse oder Taschenmäuse durch känguruartige Sprünge fliehen können. Rennmäuse weisen eine Kopfrumpflänge von fünf bis 20 Zentimetern sowie eine Schwanzlänge von vier bis 24 Zentimetern auf. Diese kleinen Säugetiere kommen in trockenen, wüstenartigen Gebieten Westasiens und Afrikas vor. Rennmäuse leben in einem unterirdischen Bau, der aus einem einzigen kurzen Gang oder aus zahlreichen miteinander vernetzten Röhren bestehen kann. Die Tiere verschließen die Eingänge des Baues mit Erde, um einen zu hohen Feuchtigkeitsverlust zu vermeiden. Die meisten Arten sind nachtaktiv und ernähren sich von Samen, Gräsern, Nüssen, Insekten und Wurzeln. Ihr Wasserbedarf ist gering.

In Gefangenschaft erreichen Rennmäuse je nach Art ein Lebensalter von vier bis acht Jahren. In den ersten beiden Lebensjahren können sie jeden Monat Würfe von einem bis 14 Jungen zur Welt bringen. Die Mongolische Rennmaus ist als Labor- und Heimtier bekannt.

Systematische Einordnung: Rennmäuse bilden die Unterfamilie Gerbillinae und gehören zur Familie Cricetidae. Die Mongolische Rennmaus wird wissenschaftlich als Meriones unguiculatus bezeichnet.

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