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Zwerchfell

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Zwerchfell und AtmungZwerchfell und Atmung

Zwerchfell, große, muskulöse Trennwand zwischen Brustkorb (Thorax) und Bauchhöhle. Das Zwerchfell ist ein charakteristisches Kennzeichen aller Säuger, in Ansätzen findet man es auch bei manchen Vogelarten. Das Zwerchfell des Menschen ist an den Lendenwirbeln, den unteren Rippen und dem Brustbein (Sternum) befestigt. Durch seine drei großen Öffnungen verlaufen die Speiseröhre, die Aorta, die Venen sowie die Lymphgefäße und der Milchbrustgang.

Beim Menschen hat das Zwerchfell ungefähr die Form einer Ellipse. Es liegt vorn höher als hinten und ist im entspannten Zustand nach oben gewölbt. Seine Bewegungen sind von großer Bedeutung für die Atmung: Beim Einatmen zieht sich das Zwerchfell zusammen, so dass es sich abflacht und das Volumen des Brustkorbes vergrößert. Dabei entsteht ein Unterdruck, und Luft wird in die Lunge gesaugt. Da sich das Zwerchfell anschließend entspannt, atmet man aus. Die Kontraktion des Zwerchfelles erzeugt außerdem einen Druck auf die Bauchhöhle, der den Magen anregt und so die Verdauung unterstützt. Durch krampfartige, unwillkürliche Kontraktionen des Zwerchfelles entsteht der Schluckauf.

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