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    Entstehung und Entwicklung der Sprachen - vom Indoeuropäischen über das Lateinische hin zu den modernen romanischen Sprachen. Dargestellt vor allem an der Entwicklung der ...

  • Uralische Sprachen – Wikipedia

    Die uralischen Sprachen bilden eine Familie von 20 Sprachen, die von rund 25 Mio. Menschen gesprochen werden. Sie erstreckt sich über weite Teile des nördlichen Eurasiens von ...

  • Schlagwort „Uralische Sprachen“

    Über das Schlagwort „Uralische Sprachen“ sind 457 Sammlungsobjekte verknüpft. ... Die hier präsentierten Sammlungsobjekte bilden nicht den Gesamtbestand im Besitz der ...

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Uralische Sprachen

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Uralische Sprachen, Sprachfamilie mit etwa 25 miteinander verwandten Sprachen im weitläufigen Gebiet im Norden Eurasiens (nur etwa 25 Millionen Sprecher). Die uralischen Sprachen gliedern sich in zwei große Zweige, zwischen denen nachweisbare Herkunftsbeziehungen bestehen: die finno-ugrischen Sprachen und die samojedischen Sprachen (siehe Samojeden) im Uralgebiet in Nordwestsibirien. Die samojedischen Sprachen werden nur von einigen zehntausend Menschen gesprochen, die als Nomaden in einem großen Gebiet leben, das sich etwa von Nowaja-Semlja bis zum Jenissej erstreckt. Die finno-ugrischen Sprachen lassen sich wiederum in den ugrischen (Ungarisch, Khanty und Mansi) und den finnischen Zweig (Ostsee-Finnisch mit Finnisch, Estnisch, Karelisch, Livisch, Wespisch, Ingrisch und Wotisch; Wolga-Sprachen mit Mari, Mordwinisch und Komi; lappische bzw. Sami-Sprachen) unterteilen.

Aufgrund der vermuteten Verwandtschaft mit den altaischen Sprachen wurde zur Benennung einer umfassenden Sprachfamilie der Begriff Ural-altaische Sprachen geprägt. Die Verbindung der uralischen und der altaischen Sprachen ist jedoch nicht nachgewiesen; in der Regel betrachtet man sie als unterschiedliche Sprachfamilien. Auch innerhalb der finno-ugrischen Sprachen sind die Unterschiede sehr groß; beispielsweise können sich Ungarn und Finnen nicht miteinander verständigen. Trotz dieser großen Unterschiede im Wortschatz ist die Verwandtschaft aufgrund phonologischer, morphologischer und syntaktischer Merkmale gesichert. Gemeinsame Merkmale sind u. a. das Prinzip der Vokalharmonie, der agglutinierende Sprachbau und das Fehlen eines grammatischen Geschlechts. Es wird angenommen, dass die uralischen Sprachen auf eine Protosprache zurückgehen, die sich ab 4 000 v. Chr. in verschiedene Gruppen aufgespalten hat.

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