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    John Marcellus Huston (August 5, 1906 – August 28, 1987) was an American film director and actor. He was known for directing several classic films, The Maltese Falcon (1941), The ...

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    Dieser Artikel befasst sich mit dem amerikanischen Regisseur John Huston; zum gleichnamigen Profigolfer siehe John Huston (Golfer).

  • prisma.de: John Huston

    Sonntag, 7. September 2008: 14.10: Filmfest Geheimmission Kreml Spionagefilm, USA, 1969, 116 min, FSK 18: Donnerstag, 4. September 2008: 3.40: Schweiz 1

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John Huston

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John Huston: Die Toten (1987)John Huston: Die Toten (1987)

John Huston (1906-1987), amerikanischer Filmregisseur, Schauspieler und Produzent. Mit einer ganzen Reihe exzellenter Arbeiten, wie den Literaturverfilmungen The Maltese Falcon (1941; Die Spur des Falken), Moby Dick (1956; Moby Dick) oder The Dead (1987; The Dead – Die Toten), avancierte er zu einem der wichtigsten Regisseure des amerikanischen Films.

Er wurde als Sohn des Schauspielers Walter Huston am 5. August 1906 in Nevada (Missouri) geboren. In seiner Kindheit reiste er mit seinen Eltern, die beim Vaudeville auftraten, durch die USA und stand bereits als Dreijähriger selbst auf der Bühne. Er arbeitete zunächst in verschiedensten Berufen, u. a. als Boxer, Schauspieler, Lektor, Künstler und Journalist. Ab 1938 war Huston als Drehbuchautor für Warner Bros. unter Vertrag, bevor er ins Regiefach wechselte. Bereits seine erste Regiearbeit, der Film-Noir-Klassiker The Maltese Falcon (1941; Die Spur des Falken) nach dem Roman The Maltese falcon (1930; Der Malteser Falke) von Dashiell Hammett, wurde mit einem Oscar für die beste Regie und das beste Drehbuch ausgezeichnet. Mit der Rolle des Privatdetektivs Sam Spade hatte Humphrey Bogart seinen großen Durchbruch. An seiner Seite agierten Peter Lorre, Mary Astor, Sydney Greenstreet und Elisha Cook jun. Mit annähernd derselben Besetzung entstand im folgenden Jahr der Spionagefilm Across the Pacific (1942; Abenteuer in Panama).

In Key Largo (1948; Hafen des Lasters) spielte Bogart zusammen mit seiner Ehefrau Lauren Bacall und Edward G. Robinson; in The Treasure of the Sierra Madre (1948; Der Schatz der Sierra Madre, nach einem Roman von B. Traven) stand er zusammen mit John Hustons Vater Walter vor der Kamera. Es folgten der desillusionierte Kriminalfilm The Asphalt Jungle (1950; Asphalt Dschungel) mit Sterling Hayden und Marilyn Monroe in einer Nebenrolle. Für den Abenteuerfilm The African Queen (1951; African Queen) wurde Bogart mit einem Oscar als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet; seine Partnerin war Katherine Hepburn.

Huston machte sich auch einen Namen mit anspruchsvollen Literaturverfilmungen, u. a. realisierte er Werke von Stephen Crane, The Red Badge of Courage (1951; Die rote Tapferkeitsmedaille), Herman Melville, Moby Dick (1956) mit Gregory Peck als Kapitän Ahab, Arthur Miller, The Misfits (1961; Misfits – Nicht gesellschaftsfähig) mit Clark Gable, Marilyn Monroe und Montgomery Clift, Tennessee Williams, The Night of the Iguana (1964; Die Nacht des Leguan) mit Ava Gardner und Richard Burton, Flannery O’Connor, Wise Blood (1979; Die Weisheit des Blutes) und Malcolm Lowry Under the Volcano (1984; Unter dem Vulkan) mit Jacqueline Bisset und Albert Finney. Weitere bedeutende Werke der mittleren Schaffensperiode sind Moulin Rouge (1953), die Lebensgeschichte des Malers Henri de Toulouse-Lautrec, Beat the Devil (1954; Schach dem Teufel), der Western The Unforgiven (1960; Denen man nicht vergibt) mit Audrey Hepburn und Burt Lancaster sowie Freud (1962), eine Biographie des Begründers der Psychoanalyse.

Auch Hustons letzte Filme verrieten die unverwechselbare Handschrift des Meisterregisseurs: das Mafia-Epos Prizzi’s Honor (1985; Die Ehre der Prizzis), in dem seine Tochter Angelica Huston einen Oscar als beste Nebendarstellerin gewann, und sein letzter Film The Dead (1987; The Dead – Die Toten, nach einer Erzählung von James Joyce). Als Schauspieler wirkte Huston u. a. in The Cardinal (1963; Der Kardinal) mit, in La bibbia (1966; Die Bibel) und in Roman Polanskis Chinatown (1974). Unter dem Titel An Open Book (1980; … mehr als nur ein Leben) veröffentlichte er seine Autobiographie. Huston starb am 28. August 1987 in Middletown (Rhode Island, USA).

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