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    George Herbert Walker Bush (born June 12, 1924), was the 41st President of the United States (1989–1993). Before his presidency, Bush held a multitude of political positions ...

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    George Herbert Walker Bush, meist einfach George Bush, (* 12. Juni 1924 in Milton, Massachusetts) war von 1989 bis 1993 der 41. Präsident der USA.

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    George Bush ist der Name folgender Personen: George H. W. Bush (* 1924), eigentl. George Herbert Walker Bush, 41. Präsident der USA, Vater von George W.

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George Bush

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George BushGeorge Bush
Artikelgliederung
1

Einleitung

George Bush (*1924), 41. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika (1989-1993).

Bush wurde am 12. Juni 1924 in Milton (Massachusetts, USA) geboren und wuchs in Greenwich (Connecticut, USA) auf. Während des 2. Weltkrieges war er Marineflieger, und 1945 wurde er mit der Auszeichnung Distinguished Flying Cross aus dem Dienst entlassen. Nach Beendigung seines Wirtschaftsstudiums an der Yale University 1948 ging Bush nach Texas und wurde dort mit einigem Erfolg im Ölgeschäft tätig.

Seit Beginn der sechziger Jahre engagierte sich Bush verstärkt in der Politik. 1964 stellte er sich für die Republikaner um einen der beiden texanischen Sitze im US-Senat (siehe Kongress der Vereinigten Staaten) zur Wahl, unterlag jedoch dem demokratischen Gegenkandidaten. 1966 gelang ihm dafür – mit der Unterstützung Richard M. Nixons – die Wahl ins Repräsentantenhaus und 1968 die Wiederwahl. 1970 verzichtete Bush auf seinen Sitz im Repräsentantenhaus, um nochmals für den Senat zu kandidieren – erneut ohne Erfolg.

Trotz seiner Niederlage gehörte Bush zu jenen gemäßigten, wirtschaftsorientierten Republikanern aus dem zunehmend einflussreichen so genannten Sun Belt, den Süd- und Südweststaaten der USA, denen die führenden Republikaner ihre besondere Aufmerksamkeit zukommen ließen. Folgerichtig wurde Bush von den Präsidenten Nixon und Gerald Ford nachhaltig gefördert: Von 1971 bis 1973 war Bush US-Botschafter bei den Vereinten Nationen, 1973/74, in der Endphase der Watergate-Affäre, war er Vorsitzender des Nationalkomitees der Republikaner, anschließend bis 1975 Leiter des amerikanischen Verbindungsbüros in Peking (die Vereinigten Staaten hatten die diplomatischen Beziehungen zu China noch nicht in vollem Umfang aufgenommen) sowie 1976/77 Leiter der CIA.

In der Folgezeit konzentrierte sich Bush zunächst wieder auf seine geschäftlichen Interessen, bemühte sich dann aber für die 1980 anstehenden Präsidentschaftswahlen um eine Nominierung als Präsidentschaftskandidat der Republikaner, verlor jedoch gegen Ronald Reagan. Bush stellte sich daraufhin Reagan als Kandidat für die Vizepräsidentschaft zur Verfügung; beide setzten sich bei den Wahlen gegen den Amtsinhaber Jimmy Carter und Vizepräsident Walter Mondale durch und wurden 1984 für weitere vier Jahre im Amt bestätigt. In den acht Jahren als Vizepräsident konzentrierte sich Bush vor allem auf die Außenpolitik und unternahm zahlreiche Reisen in alle Teile der Welt; in der Innenpolitik, insbesondere in der Finanz- und der Verteidigungspolitik, stand er vielfach in Gegensatz zu Präsident Reagan, trug dessen Politik jedoch loyal mit.

1988 wurde Bush als Präsidentschaftskandidat der Republikaner nominiert; Dan Quayle, Senator aus Indiana, bewarb sich um die Vizepräsidentschaft. Bushs Wahlkampf gegen den demokratischen Kandidaten Michael Dukakis, den Gouverneur von Massachusetts, galt als einer der härtesten in der Geschichte der Vereinigten Staaten. Bush und Quayle gewannen die Wahlen mit deutlichem Vorsprung; in den beiden Häusern des Kongresses hatten allerdings weiterhin die Demokraten die Mehrheit. Bush war der erste amtierende Vizepräsident seit 1836, der als Präsident ins Weiße Haus einzog.

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Bush als Präsident

Innenpolitisch dominierten in Bushs erstem Amtsjahr 1989 Maßnahmen zum Abbau des immensen Haushaltsdefizits und der Staatsverschuldung, die unter Reagan auf das etwa Dreifache angestiegen waren. Auf die dramatischen politischen Umwälzungen in Osteuropa reagierte er mit umfassenden Angeboten wirtschaftlicher Hilfe an einige Staaten des ehemaligen Ostblocks; und nach dem Fall der Berliner Mauer setzte er sich im Rahmen der Zwei-plus-Vier-Verhandlungen nachdrücklich für die Vereinigung der Bundesrepublik und der DDR zu einem deutschen Staat ein, der allerdings Bündnispartner des Westens bleiben und seine Position in der NATO beibehalten sollte. Mit dem sowjetischen Staatschef Michail Gorbatschow nahm Bush Ende 1989 neuerliche Abrüstungsverhandlungen auf, die im Juli 1991 in der Unterzeichnung des START-I-Vertrages (siehe SALT) mündeten. Im Dezember 1989 ließ Bush eine 24 000 Mann starke Truppe in Panamá einmarschieren, das Regime General Manuel Antonio Noriegas stürzen und Noriega, gegen den ein amerikanisches Bundesgericht u. a. wegen organisierten Verbrechens Anklage erhoben hatte, festnehmen.

In der Finanzpolitik musste Bush gegenüber dem demokratisch dominierten Kongress zurückstecken und schließlich von seinem Wahlversprechen „Keine neuen Steuern” abweichen. Außenpolitisch bewies Bush mehr Führungskraft: Nachdem der Irak im August 1990 Kuwait besetzt hatte, ließ Bush unverzüglich Truppen in Saudi-Arabien stationieren. Der Golfkrieg, der im Januar/Februar 1991 zwar unter UN-Hoheit, aber unter Führung und maßgeblicher Beteiligung der USA geführt wurde und der mit dem Rückzug des Irak endete, ließ Bushs Popularität steil ansteigen, ebenso die Unterzeichnung des START-I-Vertrages. Auch in den Folgemonaten konzentrierte sich Bush vor allem auf die Außenpolitik, so etwa auf die zunehmend in Auflösung begriffene Sowjetunion und auf den Nahostkonflikt; hier war er maßgeblich am Zustandekommen der ersten Nahostfriedenskonferenz im Oktober 1991 in Madrid beteiligt. Zugleich aber blieben die wirtschafts- und finanzpolitischen Probleme weiterhin ungelöst: Sowohl die Arbeitslosigkeit als auch das Haushaltsdefizit nahmen ständig zu. Im Januar 1992 waren laut Meinungsumfragen nur noch die Hälfte derjenigen Bürger mit Bushs Politik einverstanden, die sich ein Jahr zuvor noch für ihn ausgesprochen hatten.

Bei den Präsidentschaftswahlen im Herbst 1992 unterlag das Gespann Bush-Quayle den Demokraten Bill Clinton und Al Gore, die die Regierung Bush in puncto Wirtschaft, Gesundheitssystem und Umwelt scharf attackierten. Noch während der letzten Wochen seiner Amtszeit war Bush außenpolitisch aktiv: Er entsandte Truppen (unter UN-Hoheit) in das vom Bürgerkrieg zerrüttete Somalia, ordnete weitere Luftangriffe gegen den Irak an und unterzeichnete noch im Januar 1993 mit dem russischen Präsidenten Boris Jelzin den weit reichenden Abrüstungsvertrag START II.

Nach seinem Ausscheiden aus dem Präsidentenamt zog sich Bush ins Privatleben zurück. Politisch folgte ihm sein ältester Sohn George Walker Bush nach, der 1994 Gouverneur von Texas und 2001 Präsident der Vereinigten Staaten wurde. Bush senior selbst wurde im November 1999, anlässlich des zehnten Jahrestages des Falls der Berliner Mauer, zusammen mit Michail Gorbatschow für seine Verdienste um die deutsche Einigung mit dem höchsten Orden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

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