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MoçambiqueEnzyklopädieartikel
Artikelgliederung
83 Prozent der Erwerbstätigen sind in der Landwirtschaft beschäftigt, wobei nur 5,8 Prozent der Landesfläche agrarisch genutzt werden. Die wichtigsten landwirtschaftlichen Erzeugnisse, die zum Teil aus Plantagen stammen, sind Cashewnüsse, Zuckerrohr, Baumwolle, Kopra und Tee. Grundnahrungsmittel sind Maniok, Mais, Weizen, Erdnüsse, Kartoffeln und Bohnen.
Der Großteil des jährlichen Holzeinschlags wird als Brennstoff verwendet. Die Küstenfischerei hat sich zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor entwickelt.
Moçambique verfügt über bedeutende Rohstoffreserven. Neben großen Kohle-, Eisen-, Salz-, Beryll- und Tantalitlagerstätten gibt es kleinere Vorkommen an Diamanten, Bauxit, Kupfer, Gold, Mangan, Titan und Erdgas.
Die Industrie beschränkt sich vor allem auf die Verarbeitung der landwirtschaftlichen Erzeugnisse. Seit 1983 wird die Klein- und Leichtindustrie gefördert, um auch für den eigenen Markt Konsumgüter zu produzieren. Der Anteil der Erwerbstätigen in der Industrie liegt bei 8 Prozent, im Dienstleistungssektor sind 9 Prozent beschäftigt. Der Bürgerkrieg und der Devisenmangel lähmten Moçambiques Industrie.
Die Handelsbilanz des südostafrikanischen Staates ist stark negativ (2002–2004: -35,5 Prozent). Exportiert werden vor allem Cashewnüsse, Tee, Baumwolle, Zucker und Garnelen. Maschinen, elektrische Geräte, Fahrzeuge, Eisen und Stahl werden importiert. Haupthandelspartner sind die USA, die GUS-Republiken, Südafrika, Italien, Deutschland und Japan.
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