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  • Luftkissenfahrzeug – Wikipedia

    Ein Luftkissenfahrzeug oder Hovercraft [ˈhʌvəɹˌkɹæft] ist ein Fahrzeug, das durch ein Luftpolster bzw. Luftkissen getragen wird. Es wird meist als Luftkissenboot für die ...

  • Luftkissenfahrzeug als Modell

    Luftkissenfahrzeug als Modell Oder: RC - Standmodelle Neu: www.hovercrafting.de Seite von Emanuel Binder, z.Z. noch im Aufbau. Neu: MS1 (05.06.2007)

  • Luftkissenfahrzeug auf der Mosel

    In der Woche vom 11. bis 15. Dezember 2006 konnte mehrfach ein Luftkissenfahrzeug auf der Mosel gesichtet werden. Es handelt sich um das erste Fahrzeug, das durch das ...

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Luftkissenfahrzeug

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LuftkissenfahrzeugLuftkissenfahrzeug

Luftkissenfahrzeug, auch Hovercraft, Fahrzeug, das sich über die Wasser- oder Landoberfläche fortbewegen kann. Es wird dazu von einem Luftkissen (komprimierte Luft) zwischen dem Fahrzeugboden und dem Untergrund (Wasser oder Land) getragen. Bei gängigen Fahrzeugtypen wird das Luftkissen durch ein so genanntes Ringstrahlgerät erzeugt, das die Luft innerhalb eines flexiblen, auf das Umfeld des Fahrzeuges abgestimmten Bereichs nach unten drückt. Die Lenkung und Fortbewegung gelingt mit Hilfe von schwenkbaren Luftschrauben (Propeller), die auf dem Fahrzeugdach angebracht sind, oder durch Steuerung des Luftaustritts über kleine Öffnungen in den Seitenwänden. Das Bremsen erfolgt durch Umkehren der Luftschrauben oder indem man die Richtung des Luftstromes durch die Wandöffnungen ändert. Dieses Phänomen kennt man aus der Aerodynamik als Bodenwirkung.

Die Ablaufsteuerung entspricht im Wesentlichen der im Flugzeug. Über ein Steuerrad wird die Neigung des Fahrzeuges eingestellt, und Seitensteuerpedale regeln das Gieren (seitliche Bewegung). Die Geschwindigkeit über dem Wasser wird durch Wellenhöhe und Windgeschwindigkeit eingeschränkt. Das Bewegungs- und Tragprinzip des Fahrzeuges bleibt im Großen und Ganzen gleich, wenn es sich vom Wasser auf das Land oder umgekehrt bewegt: Das Luftkissen verhindert, dass der Rumpf die Oberfläche berührt.

Einige Luftkissenfahrzeuge, z. B. der Bertin Hovertruck, besitzen für die Fahrt über Straßen und festen Boden konventionelle Radsysteme; für die Bewegung über Sumpfland sorgt ein eingebautes Luftkissensystem, das dann nur drei Viertel des Fahrzeuggewichts trägt.

Ein Fahrzeugprototyp wurde für die Fahrt auf einem Gleis entwickelt (ähnlich der Einschienenbahn). Dieser so genannte Aerotrain fuhr auf einem Luftkissen von 0,25 Zentimeter Dicke und erreichte auf der 6,7 Kilometer langen Betonteststrecke in Gometz-la-Ville (Frankreich) eine Geschwindigkeit von 346 Kilometern pro Stunde.

Luftkissenfahrzeuge verwendet man sowohl für zivile als auch für militärische Zwecke. Weltweit wurden mehrere Fahrzeuge für 15 bis 30 Passagiere in Betrieb genommen. Eines der derzeit größten Luftkissenfahrzeuge ist das 150 Tonnen schwere SRHN4 Hovercraft Mountbatten, das seit Juli 1968 im Dienst steht. Es wurde für den Fährdienst und Passagiertransport über den Ärmelkanal gebaut und kann 30 Autos sowie 250 Passagiere aufnehmen.

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