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Windows Live® Suchergebnisse MastodonEnzyklopädieartikel
Mastodon, Gattung ausgestorbener elefantenähnlicher Rüsseltiere. Mastodons waren vom Miozän bis zum Pleistozän in Wäldern weit verbreitet. Sie ernährten sich von Blättern. Ihre oft bemerkenswert gut erhaltenen Überreste hat man vielerorts auf mehreren Kontinenten gefunden. Das in Nordamerika von Alaska bis Florida weit verbreitete Mastodon war fast so groß wie der heutige Indische Elefant. Es hatte dicke, kräftige Beine, einen riesigen Kopf, Stoßzähne und einen gelenkigen, muskulösen Körper. Wie das Mammut trug das an kalte Regionen angepasste Rüsseltier eine zottige Behaarung; man weiß dies, weil nicht nur Skelettfragmente, sondern auch behaarte Hautreste erhalten sind. Deutliche Unterschiede zu Elefanten und Mammuts zeigten Mastodons bei den Zähnen: Die oberen Stoßzähne waren lang und gebogen, und die Mahlzähne hatten Querrillen. Das amerikanische Mastodon starb erst vor etwa 8 000 Jahren aus. Zu dieser Zeit war Amerika bereits seit mehreren Jahrtausenden vom Menschen besiedelt. In Eurasien und Afrika gab es Mastodons, die nicht behaart waren. Mastodons sind Teil der mehrere Gattungen umfassenden Gruppe der Mastodonten, die in Afrika entstand und aus der auch die Elefanten hervorgingen. Systematische Einordnung: Mastodons bilden die Gattung Mammut (nicht zu verwechseln mit der Gattung Mammathus, zu der die Mammuts gehören). Das in Amerika lebende Mastodon heißt Mastodon americanus. Mastodonten gehören zur Ordnung Proboscidea, sie bilden keine stammesgeschichtlich einheitliche Gruppe.
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