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Windows Live® Suchergebnisse GambiaEnzyklopädieartikel
Artikelgliederung
Einleitung; Physische Geographie; Bevölkerung; Bildung und Kultur; Verwaltung und Politik; Wirtschaft; Geschichte
Gambia, Republik an der Westküste Afrikas; im Norden, Osten und Süden von Senegal umgeben, die westliche Grenze bildet der Atlantische Ozean. Das Land ist mit einer Fläche von 11 295 Quadratkilometern einer der kleinsten Staaten des afrikanischen Festlandes. Die Hauptstadt ist Banjul, zugleich der einzige Seehafen des Landes; weitere wichtige Städte sind Serrekunda, Mansa Konko, Georgetown, Kerewan, Brikama und Farafenni. Gambia ist Mitglied des Commonwealth of Nations.
Gambia erstreckt sich beidseits des gleichnamigen Flusses Gambia über eine Länge von etwa 375 Kilometern vom Atlantik ins Innere des Kontinents. An seiner breitesten Stelle ist das Land nur etwa 50 Kilometer und an seiner schmalsten Stelle an der Küste nur drei Kilometer breit. Der Fluss wird von Mangrovensümpfen gesäumt.
Gambia liegt im Bereich des randtropischen Klimas mit einer Regenzeit im Sommer. Während der trockenen Jahreszeit von Dezember bis April bläst ein heißer, trockener Wind (Harmattan) von der Sahara. Die durchschnittliche jährliche Niederschlagsmenge beträgt 1 016 Millimeter.
Im Mündungsgebiet des Gambia sind Mangroven verbreitet, die im Landesinneren in überschwemmte Grasfluren übergehen. Ein weiterer wichtiger Vegetationstyp sind Savannen. An Großtieren findet man u. a. Krokodile, Leoparden, Nilpferde und mehrere Antilopenarten.
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