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Windows Live® Suchergebnisse PjöngjangEnzyklopädieartikel
Pjöngjang (P’yŏng-yang), Hauptstadt von Nordkorea, am Taedong. Sie ist das industrielle Zentrum des Landes, in dem u. a. Metall-, Textil- und Nahrungsmittelindustrie sowie Maschinenbau angesiedelt sind. In der Nähe der Stadt liegt ein internationaler Flughafen. Pjöngjang wurde mehrmals durch Kriege zerstört und danach wieder aufgebaut. Die moderne Stadt hat schöne Parks und breite Straßenzüge, die von großen Wohnhäusern gesäumt werden. Mehrere höhere Bildungseinrichtungen sind hier beheimatet, darunter die Universität Kim Il Sung (1946), das Polytechnische Institut Kim Chaek und mehrere wissenschaftliche Akademien. Die Zentralbibliothek ist ebenfalls hier untergebracht. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören die Überreste der früheren Stadtmauern, Gräber aus dem 1. Jahrhundert v. Chr., buddhistische Tempel und das Historische Museum. Angeblich ist Pjöngjang die älteste Stadt Koreas und soll im Jahr 1122 v. Chr. gegründet worden sein. Später war es die Hauptstadt der Koguryǒ-Dynastie (427 bis 668 n. Chr.). Die Japaner besetzten Pjöngjang von 1592 bis 1593. Chinesische Truppen nahmen die Stadt 1627 ein und setzten sie in Brand. Die Japaner besetzten Pjöngjang von 1910 bis 1945, nannten die Stadt Heijo und siedelten zahlreiche Industrien hier an. 1948 wurde Pjöngjang Hauptstadt von Nordkorea. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 3,23 Millionen.
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