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Seekühe

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NagelmanatisNagelmanatis

Seekühe, Ordnung wasserlebender, Pflanzen fressender Säugetiere, zu denen der Dugong und die Rundschwanzseekühe oder Manatis mit drei Arten gehören.

Die Tiere haben eine waagerechte Schwanzflosse, jedoch keine Hinterextremitäten. Das Haarkleid ist, abgesehen von einigen Borsten und Tasthaaren am Kopf, vollständig zurückgebildet. Seekühe erreichen eine Länge von 2,4 bis 4,5 Metern und ähneln äußerlich einem Walross. Der Dugong bewohnt das Rote Meer, den Indischen Ozean und die Küstengewässer im Norden Australiens (siehe Shark Bay), er hat eine gegabelte Schwanzflosse. Die Schwanzflosse der Rundschwanzseekühe ist breit und abgerundet. Rundschwanzseekühe bewohnen warme Gewässer des Atlantischen Ozeans vor der amerikanischen und afrikanischen Küste. Rundschwanzseekühe leben auch in Flüssen und Seen des Binnenlandes. Die Stellersche Seekuh, die auf den Kommandeurinseln im Beringmeer vorkam, ist ausgestorben. Sie wurde 1741 von Schiffbrüchigen entdeckt und von dem Expeditionsarzt Steller als Art beschrieben. Bereits 27 Jahre später hatten Jäger diese Tierart ausgerottet. In Jamaika wurde nach einem 2001 in der Zeitschrift Nature erschienenen Artikel das 50 Millionen Jahre alte Fossil einer Seekuh gefunden, die zwar das Wasser bewohnte, sich jedoch mit ihren noch gut entwickelten Beinen auch an Land fortbewegen konnte.

Systematische Einordnung: Seekühe bilden die Ordnung Sirenia. Rundschwanzseekühe bilden die Familie Trichedidae. Die wissenschaftliche Bezeichnung des Dugong lautet Dugong dugong. Er gehört zur Familie Dugongidae. Die auf Jamaika gefundene fossile Seekuh heißt Pezosiren portelli.

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