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    Das Pantheon (gr. Πάνθεον, von πάν pán „alles“ und θεός theós „Gott“) in Rom war ein allen (Haupt-)Göttern geweihtes Heiligtum, möglicherweise aber auch ...

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Pantheon

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Außenansicht des PantheonsAußenansicht des Pantheons

Pantheon, Tempel, der in der Antike allen Göttern gewidmet war. Das Pantheon in Rom ist der am besten erhaltene Hauptbau des alten Rom und eines der bedeutendsten Bauwerke der Architekturgeschichte überhaupt. Es ist ein riesiger Zylinder, der acht Stützpfeiler verbirgt, von einer Kuppel mit Kassettendecke überragt wird und an der Eingangsseite mit einem rechteckigen Säulenportal versehen ist. Der Durchmesser der Kuppel beträgt 43 Meter; das Innere des Bauwerkes wird durch eine Lichtöffnung in der Mitte der Kuppel belichtet. Das Pantheon wurde von dem römischen Kaiser Hadrian zwischen 118 und 128 n. Chr. anstelle eines kleineren Tempels, der 27 v. Chr. von Marcus Vipsanius Agrippa gebaut worden war, errichtet. Im frühen 7. Jahrhundert wurde das Pantheon zur christlichen Kirche Santa Maria ad Martyres geweiht, dem es seinen Fortbestand verdankt (siehe Architektur).

Pantheon bezieht sich auch auf ein Gebäude, das für berühmte Persönlichkeiten eines Landes als Mausoleum oder Gedenkstätte eingerichtet ist. Im römischen Pantheon sind u. a. Raffael und Mitglieder des italienischen Königshauses bestattet. Die Westminster Abbey mit seiner Poets’ Corner, in der bildende Künstler, Musiker und Schriftsteller bestattet werden, ist das britische Pantheon. In Paris war die Kirche Sainte-Geneviève (1764), die von dem französischen Architekten Jacques-Germain Soufflot entworfen wurde, ursprünglich dafür vorgesehen, die Leichname der Helden der Französischen Revolution aufzunehmen. Sie wurde später säkularisiert und in Panthéon umbenannt. Für das Kapitol in Washington D.C. war das Pariser Bauwerk Vorbild.

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