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Windows Live® Suchergebnisse GarnelenEnzyklopädieartikel
Garnelen, artenreiche Unterordnung zehnfüßiger Krebstiere mit über 2 000 Spezies. Der Garnelenkörper wirkt seitlich zusammengedrückt; er ist höher als breit. Garnelen (englisch shrimps, italienisch scampi) haben ein langes, gezähneltes Rostrum, einen Gehäusefortsatz des Kopfbruststücks. Ihre äußere Körperbedeckung, das Exoskelett, ist meist durchsichtig. Garnelen sind im Salz-, Süß- und Brackwasser gemäßigter und tropischer Regionen weit verbreitet. Die wirtschaftlich bedeutende Nordseegarnele – auch Granat oder Krabbe genannt – kommt in geringer Zahl auch in der Ostsee vor. Sie lebt auf sandigem oder schlickigem Grund. Die Weibchen werden bis neun Zentimeter lang, die Männchen erreichen nur etwa die Hälfte der Größe. Die Tiere graben sich tagsüber teilweise in den Meeresboden ein. Die seltenere Ostseegarnele gehört einer anderen Familie an, sie wird rund sechs Zentimeter lang. Ebenfalls von wirtschaftlicher Bedeutung sind die an der südeuropäischen Atlantikküste und im Mittelmeer vorkommenden, bis sieben Zentimeter langen Krevetten oder Felsengarnelen. Arten der Gattung Sergestes besitzen Leuchtorgane (siehe Biolumineszenz). Tropische Süßwassergarnelen können über 60 Zentimeter groß werden. Systematische Einordnung: Garnelen bilden die Unterordnung Natantia der Ordnung Decapoda. Die Nordseegarnele heißt zoologisch Crangon crangon, die Ostseegarnele Palaemon adspersus und die Krevette Palaemon serratus.
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