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    Leopard oder Panther<br/>wissenschaftlicher Name: <i>Panthera pardus</i>. Der Leopard gehört zur Unterfamilie der Großkatzen.

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Leopard

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LeopardLeopard

Leopard, große, über weite Teile Afrikas und Asiens verbreitete Art aus der Familie der Katzen.

Der Leopard besiedelt eine Vielzahl von Lebensräumen vom Regenwald über Savannen bis zu Wüsten und ist von allen Katzenarten am weitesten verbreitet. Ein ausgewachsener Leopard hat eine Kopfrumpflänge von einem bis anderthalb Metern, hinzu kommt der 60 bis 90 Zentimeter lange Schwanz; Leoparden wiegen 30 bis 80 Kilogramm. Normalerweise ist das Fell hellbraun und mit zahlreichen Rosetten gefleckt; anders als die Rosetten des amerikanischen Jaguars haben die des Leoparden keinen Mittelfleck. Es kommen auch Exemplare mit einer dunkleren Grundfarbe vor. Manche Leoparden, die normal gefärbte Geschwister haben, sind sogar vollständig schwarz und werden Panther oder schwarze Panther genannt (der nicht einheitlich verwendete Begriff Panther bezeichnet gelegentlich auch Leoparden allgemein).

Leoparden klettern geschickt und schleichen sich oft in Bäumen an Affen heran oder lauern im Geäst auf vorüberziehende Huftiere. Größere Beutetiere werden durch Nackenbiss getötet; die Beute wird häufig auf Bäumen in Sicherheit gebracht. Bei Nahrungsmangel erbeuten Leoparden auch Kleinsäuger, Bodenvögel und sogar Gliederfüßer wie Insekten. Ihre Ruheperiode verbringen Leoparden auf einer Astgabel oder in einem Versteck am Boden. Sie leben meist einzeln, während der Paarungszeit jedoch oft paarweise. Das Weibchen bekommt nach einer Tragzeit von 90 bis 105 Tagen ein bis sechs (meist zwei bis vier) Junge, die etwa drei Monate gesäugt werden. Feinde des Leoparden sind neben dem Menschen große Raubtiere wie Löwen, Tiger, Bären und Hyänen. Im Zoo wurde ein Leopard 23 Jahre alt, im Freiland werden Tiere dieser Art vermutlich nicht älter als 15 Jahre.

Die Leopardenbestände sind insgesamt rückläufig, wenngleich die Art in manchen Teilen Afrikas und Indiens nicht selten ist. Leoparden werden als Viehräuber bekämpft, Leopardenfelle sind begehrte Handelsobjekte, und noch heute stellen Trophäenjäger Leoparden nach, um sich deren Schädel und Felle anzueignen. In einem von Artenschützern heftig kritisierten Beschluss genehmigten die Mitgliedsstaaten des Washingtoner Artenschutzübereinkommens 2004 neue Jagdquoten für Leoparden. Danach wurde die jährliche Jagdquote für Namibia von 100 auf 250 Leoparden erhöht und die für Südafrika von 75 auf 150 Leoparden.

Systematische Einordnung: Der Leopard gehört zur Familie Felidae. Er wird zoologisch als Panthera pardus bezeichnet.

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