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Windows Live® Suchergebnisse ÅlandEnzyklopädieartikel
Åland (finnisch Ahvenanmaa), autonome Provinz Finnlands, die aus den Åland-Inseln besteht, die am Südende des Bottnischen Meerbusens zwischen Schweden und Finnland liegen. Zu der Provinz gehören etwa 10 000 Inseln, die Gesamtfläche beträgt etwa 1 552 Quadratkilometer. Nur 80 Inseln sind bewohnt, die Einwohnerzahl beträgt etwa 26 000. Mariehamn, das Verwaltungszentrum mit dem wichtigsten Hafen, liegt auf Åland, der größten Insel. Sie ist durch täglich verkehrende Fährschiffe mit dem schwedischen und finnischen Festland verbunden. Darüber hinaus gibt es Flüge vom Flughafen in Mariehamn. Wirtschaftliche Bedeutung haben der Fischfang, das Transportwesen und der Fremdenverkehr. Die Einwohner sprechen fast ausnahmslos Schwedisch. Die Inseln sind schon seit langem bewohnt: Auf Åland gibt es zahlreiche Siedlungen und Friedhöfe der Wikinger. Im 12. Jahrhundert wurden die Inseln von Schweden aus christianisiert. 1809 fielen die Åland-Inseln zusammen mit Finnland an Russland. 1918, am Ende des 1. Weltkrieges, verlieh Finnland den Inseln eine weitgehende Autonomie. Die finnischen Hoheitsrechte über die Inseln wurden 1921 durch den Völkerbund bestätigt. Nach dem 2. Weltkrieg wurden die Rechte der Provinz immer wieder erweitert, so z. B. 1991, als den Inseln die Möglichkeit gegeben wurde, den Haushalt selbst zu verwalten.
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