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    Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen werden unter Puma (Begriffsklärung) aufgeführt.

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Puma

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PumaPuma
Artikelgliederung
1

Einleitung

Puma, auch Silberlöwe oder Berglöwe, in Nord- und Südamerika lebendes Raubtier aus der Familie der Katzen.

Die Fellfarbe variiert je nach Verbreitung von rotbraun bei südlichen Unterarten (siehe Rassen) bis blaugrau bei nördlichen Unterarten. Die Flanken sind heller gefärbt, Schnauze, Kinn, Kehle, Brust und die Innenseiten der Beine weißlich. Der Kopf ist relativ klein, und über den Augen befindet sich jeweils ein schwarzer Fleck. Die Kopfrumpflänge beträgt bis zu 1,95 Metern. Das Verbreitungsgebiet des Pumas reicht von der kanadischen Provinz British Columbia bis Patagonien.

2

Fortpflanzung und Lebenserwartung

Pumas leben als Einzelgänger, Männchen und Weibchen treffen nur zur Paarungszeit zusammen. Die Weibchen bringt nach einer Tragzeit von etwa 95 Tagen zwei bis vier (ausnahmsweise bis sechs) Junge zur Welt, die ungefähr sechs Monate gesäugt werden. Die Jungen haben auf dem Rücken dunkelbraune Flecken, die nur im Jugendkleid vorhanden sind. Pumas können 18 Jahre alt werden. Junge Pumas werden gelegentlich von Wölfen erbeutet, neben dem Menschen ist dies der einzige Feind des Pumas.

3

Beuteerwerb und Bestandsentwicklung

Pumas erbeuten Hirsche, kleinere Säugetiere und bodenbewohnende Vögel. Sie töten gelegentlich auch Weidevieh und andere Haustiere – insbesondere aus neuerer Zeit gibt es mehrere Fälle, in denen Pumas (in den USA) Menschen angefallen haben. Offensichtlich hängt dies damit zusammen, dass der Mensch immer häufiger in die Rückzugsgebiete der Pumas vordringt. Andererseits hat die Zahl der Pumas im Westen der USA zugenommen: Nach Schätzungen aus dem Jahr 1997 gibt es dort heute dreimal soviel Pumas wie noch vor 20 Jahren. So leben allein in Kalifornien etwa 6 000 Pumas und in Colorado 3 000.

4

Systematische Einordnung

Der Puma gehört zur Familie Felidae. Sein wissenschaftlicher Name lautet Felis concolor.

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