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    Wilhelm Alexander Paul Friedrich Ludwig von Oranien-Nassau (* 19. Februar 1817 in Brüssel; † 23. November 1890 in Het Loo) war von 1849 bis 1890 König der Niederlande und ...

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    Wilhelm III. von Oranien-Nassau (* 14. November 1650 in Den Haag; † 19. März 1702 in Hampton Court) war Statthalter der Niederlande sowie König von England, Schottland und ...

  • Preussen.de - 1797 Friedrich Wilhelm III.

    Kvnig Friedrich Wilhelm III. von Preussen ... 3.8.1770 in Potsdam † 7.6.1840 in Berlin Begräbnisstätte: Mausoleum im Park von Schloss Charlottenburg

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Wilhelm III. (von England, Schottland und Irland)

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Schlacht am BoyneSchlacht am Boyne

Wilhelm III. (von England, Schottland und Irland), genannt Wilhelm von Oranien, (1650-1702), König von England, Schottland und Irland (1689-1702), Generalstatthalter der Niederlande (1672-1702). Wilhelm war am Zustandekommen der Großen Allianz beteiligt und führte England in der so genannten Glorious Revolution.

Wilhelm wurde am 14. November 1650 in Den Haag geboren und war der Sohn Prinz Wilhelms II. von Oranien, des Statthalters der Niederlande, und Marias, der ältesten Tochter König Karls I. von England. 1672, nach dem Angriff des französischen Königs Ludwig XIV. auf die Niederlande, wurde Johan De Witt, der Ratspensionär von Holland, gestürzt und Wilhelm zum Statthalter, Generalkapitän und Admiral gewählt. Er führte den Krieg gegen Frankreich mit großer Entschlossenheit; 1673 ließ er bei Amsterdam sogar Dämme einreißen und das umliegende Land überfluten, um den Vormarsch der französischen Truppen zu stoppen. In der Folge erlitten die Niederländer einige Rückschläge; dennoch konnte Wilhelm den Krieg für die Niederlande zu günstigen Bedingungen beenden, u. a. dank seiner Diplomatie. Teil dieser Diplomatie war die Festigung der Beziehungen zu England durch seine Heirat (1677) mit Prinzessin Maria, der ältesten Tochter seines Onkels, des späteren Königs Jakob II.

Nach der Thronbesteigung Jakobs II. (1685) rief dessen prokatholische und profranzösische Politik in England große Befürchtungen hinsichtlich eines Wiedererstarkens des Katholizismus hervor. Im Juli 1688 bat die Opposition in England Wilhelm um Hilfe. Am 5. November 1688 landete Wilhelm mit einer 15 000 Mann starken Armee in England und zwang Jakob zur Flucht. Nachdem er die Declaration of Rights angenommen hatte, die das Parlament am 22. Januar 1689 verabschiedet hatte, erklärte das Parlament am 13. Februar 1689 ihn und Maria gemeinsam zu Königen von England, und im April 1689 wurden die beiden gekrönt.

Kurz nach Beendigung der Glorious Revolution erkannte auch das schottische Parlament die neuen Herrscher an; das überwiegend katholische Irland blieb jedoch dem abgesetzten König treu und musste mit Gewalt genommen werden. 1690 besiegte Wilhelm die irischen Truppen unter Jakob in der Schlacht am Boyne. In der Folge zettelten die Jakobiten mehrfach Aufstände an, um Jakob wieder auf den Thron zu bringen. Nach Marias Tod 1694 regierte Wilhelm alleine.

1689 führte Wilhelm England in die Große Allianz gegen Frankreich. Während der folgenden acht Jahre war er in den Pfälzischen Erbfolgekrieg verstrickt; im Frieden von Rijswijk von 1697 musste Ludwig XIV. den größten Teil der eroberten Gebiete zurückgeben und Wilhelm als rechtmäßigen König von England anerkennen.

In England selbst war Wilhelm, trotz seiner Erfolge im Ausland, wenig populär; Reformen, wie z. B. die Bill of Rights, die Gründung der Bank von England, die Einführung ministerialer Verantwortung in der Regierung und die Förderung einer freien Presse, wurden in der Regel gegen den Widerstand des Königs durch das Parlament in die Wege geleitet.

1701, zu Beginn des Spanischen Erbfolgekrieges, erneuerte Wilhelm die Große Allianz gegen Frankreich. Er starb am 19. März 1702 (in Hampton Court), bevor er selbst in den Krieg eingreifen konnte. Seine Nachfolgerin in England wurde Anna, die Schwester seiner Frau.

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