Suche in Encarta
In Encarta suchen nach Actinium

Windows Live® Suchergebnisse

  • Unternehmen

    Die Actinium Consulting GmbH ist ein 1999 gegründetes Beratungsunternehmen mit Firmensitzen in Lindau (Bodensee) und Wien, sowie Projektbüros in Stuttgart und Darmstadt.

  • Impressum

    Actinium Consulting GmbH. Dammsteggasse 2 88131 Lindau Germany Telefon: +49 (0)8382-277 278-0 Telefax: +49 (0)8382-277 278-90 Email: office@actinium.de

  • actinium consulting gmbh: Spezialist für Business Intelligence

    actinium consulting ist ein - in den Bereichen Business Intelligence, Business Integration und Business Consulting - international tätiges Beratungshaus.

Alle Suchergebnisse anzeigen:
Windows Live® Suchergebnisse

Actinium

Enzyklopädieartikel
Multimedia
Elementsymbol: ActiniumElementsymbol: Actinium

Actinium, chemisches Zeichen Ac, radioaktives Metall (Ordnungszahl 89), das nach neuerer Auffassung nicht mehr in der dritten Nebengruppe des Periodensystems steht sondern zur Gruppe der Actinoide gezählt wird. In jüngerer Zeit wurde die wissenschaftliche Diskussion um die Stellung von Lawrencium und Actinium im Periodensystem erneut aufgegriffen. Hintergrund hierfür ist der parallel verlaufende Disput um die Stellung von Lanthan und Lutetium im Periodensystem. In zahlreichen Fachbüchern steht Lutetium in der Lanthanoidenreihe, während Lanthan bei den Übergangsmetallen in der dritten Nebengruppe platziert wird. Gegen diese Aufstellung sprechen jedoch verschiedene physikalische Eigenschaften (z. B. Atomradien, Ionisierungspotentiale) und chemische Eigenschaften (z. B. Aufbau der Metallchloride). Demnach ähnelt Lutetium eher einem Übergangsmetall als Lanthan. Als Folge findet man in modernerer Literatur Lanthan bei den Lanthanoiden und Lutetium in der dritten Nebengruppe. In analoger Weise verfährt man mit den Elementen Lawrencium (vorher Actinoid, jetzt eher Übergangsmetall) und Actinium (vorher dritte Nebengruppe, jetzt eher Actinoid).

Actinium verdankt seinen Namen der Eigenschaft, im reinen Zustand zu leuchten (griechisch aktinoeis: strahlend); Actinium sendet u. a. intensive Gammastrahlung aus. Den ersten Nachweis für die Existenz dieses Elements gelang 1899 dem französischen Chemiker André Louis Debierne bei der Untersuchung von Pechblenderückständen. Folglich kommt das Metall in Uranerzen vor, wobei auf zwei Teile Actinium zehn Milliarden Teile Uran kommen.

Es gibt zwei natürliche Actiniumisotope. Das langlebigste von ihnen ist Actinium 227 und hat eine Halbwertszeit von 21,8 Jahren. Dieses Isotop gehört zur Actiniumzerfallsreihe, die mit Blei 207 endet. Das zweite Isotop, Actinium 228, entsteht durch den radioaktiven Zerfall von Thorium 232 (Thoriumzerfallsreihe) und hat eine Halbwertszeit von 6,13 Stunden. Darüber hinaus sind künstliche Actiniumisotope bekannt, deren Massenzahlen zwischen 209 und 232 liegen. Actinium schmilzt bei etwa 1 050 °C, verdampft bei etwa 3 100 °C und besitzt eine berechnete Dichte von etwa 10,07 Gramm pro Kubikzentimeter.

In diesem Artikel suchen
Druckerfreundliche Version der Seite
Versenden




© 2008 Microsoft