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    HANS - MEMLING - SCHULE Seligenstadt : Eher schätzt man das Gute nicht, als bis man es verlor (Johann Gottfried von Herder) +++ EIN LICHT FÜR DIE HANS-MEMLING-SCHULE

  • Hans Memling – Wikipedia

    Hans Memling (* zwischen 1433 und 1440 in Seligenstadt; † 11. August 1494 in Brügge; auch Jan van Mimmelynghe, Johannes Memmelinc oder Memlinc, falsch auch Hemling) war ein ...

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Hans Memling

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Hans Memling: Triptychon mit der mystischen Vermählung der heiligen Katharina (1479)Hans Memling: Triptychon mit der mystischen Vermählung der heiligen Katharina (1479)

Hans Memling (um 1435 bis 1494), flämischer Maler, der vor allem Werke mit religiösem Inhalt und Porträts schuf. Geboren in Seligenstadt nahe Frankfurt am Main, wurde Memling 1465 Bürger der Stadt Brügge.

Über seine künstlerische Ausbildung ist nur wenig bekannt, doch scheint er stark von Rogier van der Weyden beeinflusst worden zu sein, besonders in seiner Liebe zu zarten Detaildarstellungen und in seiner feinen, präzisen Zeichentechnik. Memlings Werk besteht hauptsächlich aus Altarbildern, Diptychen und Triptychen mit religiösen Motiven und Porträtgemälden. Seine Madonnendarstellungen sind große Kompositionen, die Heiligendarstellungen, Porträts der Spender oder detailliert gestaltete Landschaften beinhalten. Sein Stil war während seiner gesamten Schaffenszeit nur wenigen Veränderungen unterworfen. Typische Werke wie das Triptychon Madonna mit Kind, Heiligen und Stiftern (1475, National Gallery, London) oder die Heirat der heiligen Katharina (1479, Memling Museum, Brügge) sind symmetrisch ausgeglichene Kompositionen, die der Künstler mit einem klaren, gleichmäßigen Licht und mit einer breiten Palette von reichen Gold- über Rot- und Blautöne bis hin zu subtilen Zwischentönen erzielte. Seine Figuren strahlen eine ruhige Hingabe aus und lassen nichts von der pathetischen Frömmigkeit erkennen, die man in den Werken seiner Zeitgenossen findet. In einem anderen Gestus zeigt sich das Werk Die sieben Freuden Mariä (um 1480, Alte Pinakothek, München), eine weitschweifige Assemblage von orientalischen Städten, einem fränkischen Dorf, Hügeln, Bergen, Häfen und Schiffen. Einen individuellen Ausdruck der menschlichen Gestalt erreichte Memling erst in seinen späten Jahren, so etwa in dem von der italienischen Renaissancemalerei inspirierten Bildnis der Bathseba im Bade (um 1485, Staatsgalerie, Stuttgart).

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