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Windows Live® Suchergebnisse GuanoEnzyklopädieartikel
Guano (ketschua: huanu, Dung), getrocknete Exkremente bestimmter Wirbeltiere, insbesondere von Seevögeln, als Mineraldünger sehr geschätzt. In Peru hat man Guano schon vor der Eroberung durch die Spanier verwendet. Eine Quelle für Guano waren die Chincha-Inseln vor der Südküste Perus. Diese Inseln und die der Lobos-Gruppe vor der Nordküste Perus waren die Brutstätten von Seevögeln, deren Exkremente sich zu riesigen Guanohaufen ansammelten, die oft über 30 Meter hoch waren. 1804 nahm ein Perubesucher Guano mit nach Europa. Die Qualität dieses Düngers wurde bald weithin bekannt, und 1850 hatten die Peruaner begonnen, große Mengen auszuführen. Als die peruanischen Vorräte schwanden, nutzte man andere Quellen in Mexiko, Chile und auf einigen pazifischen Inseln. Auch die getrockneten Exkremente anderer Tiere werden als Guano genutzt, insbesondere die von Fledermäusen, die in Höhlen in Neuseeland und den USA gefunden wurden.
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