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    Rhodium - das 45. Element im Periodensystem der Elemente: Alle wichtigen Daten zu Atom- und Stoffeigenschaften (chemische und physikalische Eigenschaften) der wichtigen Isotope

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    Rhodium - Informationsquellen zum Übergangsmetall Rhodium und dessen chemische Verbindungen, Eigenschaften, Sicherheitsdaten, Bezugsquellen etc.

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    Das Element Rhodium im Periodensystem von Thomas Seilnacht ... Bild vergrößern Rhodium ist ein relativ hartes Platinmetall: relat. Atommasse:

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Rhodium

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Elementsymbol: RhodiumElementsymbol: Rhodium

Rhodium, chemisches Symbol Rh, silberweißes, metallisches Element mit der Ordnungszahl 45, das in der achten Nebengruppe des Periodensystems zwischen Cobalt und Iridium steht. Rhodium zählt zusammen mit Ruthenium, Palladium, Osmium, Iridium und Platin zu den Platinmetallen und ist zugleich deren seltenster Vertreter.

Das Element wurde erstmals 1803 von dem britischen Chemiker William Hyde Wollaston zusammen mit Palladium aus Platinerz gewonnen. Aufgrund der rosenroten Farbe vieler Rhodiumverbindungen wurde es nach dem griechischen Wort rhodon für Rose benannt. Rhodium tritt in der Natur nur in Form des Isotops Rhodium 103 auf und steht unter den Elementen der Erdkruste an 79. Stelle. Häufig kommt das Edelmetall zusammen mit anderen Platinmetallen etwa in Chrom-, Eisen-, Nickel- und Kupfererzen vor, in elementarer Form aber auch z. B. zusammen mit Gold in Iridosmium. Reine Rhodiummineralien gibt in der Natur nicht.

Reines Rhodiummetall ist sehr beständig, schwer schmelzbar und unlöslich in gewöhnlichen Säuren. Nicht in kompakter, sondern nur in fein gepulverter Form wird Rhodium von Königswasser angegriffen. In seinen Verbindungen tritt das Übergangsmetall mit den Oxidationsstufen -1 bis +6 auf, am häufigsten ist die Oxidationsstufe +3. Die wässrigen Lösungen seiner Salze sind oft rosenrot gefärbt. Rhodium schmilzt bei 1 966 °C und siedet bei 3 670 °C. Seine Dichte beträgt 12,4 Gramm pro Kubikzentimeter. Es hat die Atommasse 102,91 u und die Härte 6.

Rhodium wird vor allem zur Herstellung von Legierungen eingesetzt. Besondere Bedeutung haben Platin-Rhodium-Legierungen als Katalysatoren für die Ammoniakoxidation (technische Darstellung von Salpetersäure), für großtechnische Hydrierungsprozesse und als Bestandteil von Kraftfahrzeugkatalysatoren. Solche Legierungen werden auch in Thermoelementen (siehe Thermometer), in Elektroden für Zündkerzen oder zur Fertigung von Spinndüsen für Chemiefasern verwendet. Metallorganische Verbindungen des Rhodiums setzt man u. a. als Katalysatoren bei der Produktion von organischen Grundstoffen ein, etwa von Essigsäure aus Methanol (siehe Alkohole) und Kohlenmonoxid. Aus reinem Rhodium werden hochwertige Spiegeloberflächen geschaffen, außerdem dient es als galvanischer Überzug für Schmuck und Silberwaren.

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