Auswahl der Encarta-Redaktion
Gute Bücher zum Thema "Griechenland", ausgewählt von den Encarta-Redakteuren. Verwandte Elemente
Daten und Fakten
Suche in Encarta
In Encarta suchen nach Griechenland |
Windows Live® Suchergebnisse
Windows Live® Suchergebnisse Seite 7 von 14
GriechenlandEnzyklopädieartikel
Artikelgliederung
Die Gewerkschaften sind in Lokalverbänden nach unterschiedlichen Berufsgruppen organisiert. In jeder Stadt oder industrialisierten Gegend gibt es ein Gewerkschaftszentrum, dem die einzelnen Lokalverbände angehören, und alle Mitglieder einer gleichen Fachgewerkschaft gehören nationalen Verbänden an. Die meisten Gewerkschaftszentren und Verbände stehen unter der Schirmherrschaft der Konföderation der Griechischen Arbeiter.
Das Straßennetz Griechenlands hat eine Länge von 114 931 Kilometern (2004), das Schienennetz eine Länge von 2 576 Kilometern (2005). Besondere wirtschaftliche Bedeutung kommt der Schifffahrt zu; dies gilt sowohl für die Küsten- als auch für die Überseeschifffahrt. Die griechische Handelsflotte gehört zu den größten der Welt. Bedeutende Häfen sind beispielsweise Piräus, der Hafen Athens, Thessaloniki und Volos. Der Kanal von Korinth stellt eine wichtige Verbindung zwischen dem Golf von Korinth und dem Saronischen Golf dar. Die staatliche Fluggesellschaft (Olympic Airways) bietet einen internationalen und einen nationalen Flugdienst. Internationale Flughäfen befinden sich in Athen (Hellinikon), Thessaloniki, Heraklion, Korfu und Rhodos.
Der Fremdenverkehr stellt für Griechenlands Wirtschaft eine bedeutende Einnahmequelle dar. Mittlerweile kommen jährlich mehr als elf Millionen Touristen nach Griechenland. Hauptziele sind Athen, die gesamte Inselwelt im Ägäischen und Ionischen Meer sowie die antiken Stätten auf der Peloponnes.
Im Gebiet des heutigen Griechenland entwickelten sich die ersten europäischen Hochkulturen. Menschliche Siedlungen sind seit dem 7. Jahrtausend v. Chr. belegt. Bereits in der Jungsteinzeit bestanden zwischen der Griechischen Halbinsel, den Ägäischen Inseln und der Westküste Kleinasiens enge wirtschaftliche und kulturelle Beziehungen. Die durch das Meer verbundenen Hafenstädte und bewohnten Inseln bildeten einen verkehrsoffenen Raum, der zur Entwicklung und Ausbreitung einer einheitlichen Kultur beitrug. Aber diese mündete nicht automatisch in politische Einheit: Gebirgszüge und tiefe Täler gliederten die Halbinsel in kleine wirtschaftliche und politische Einheiten, die kaum größer als eine Stadt mit dem dazugehörigen Umland waren (Stadtstaaten), wie etwa Athen, Korinth, Sparta und Theben.
Seit Ende des 3. Jahrtausends v. Chr. wanderten indogermanische Völker in mehreren Wellen aus dem Norden in Griechenland ein (siehe indogermanische Wanderung). Zu ihnen gehörten die um 1900 v. Chr. kriegerisch einfallenden Achaier. Diesen folgten die Ionier und die Äolier (1900-1600 v. Chr.). Diese Stämme bildeten gegenüber der vorgriechischen Bevölkerung häufig nur eine schmale Herrscherschicht. Aus der Verschmelzung der ansässigen Bevölkerung mit den Neuankömmlingen bildete sich die Vorstufe des späteren griechischen Volkes. Bereits seit dem 3. Jahrtausend v. Chr. erlebte die ägäische Kultur der Bronzezeit eine große Blüte. Ihre bedeutendsten Ausprägungen stellen die minoische und die mykenische Kultur dar.
© 1993-2008 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten. |
© 2008 Microsoft
![]() ![]() |