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Windows Live® Suchergebnisse DallasEnzyklopädieartikel
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Dallas, Stadt in Texas (USA), nach Houston zweitgrößte Stadt des Bundesstaates. Dallas und das nahe gelegene Fort Worth bilden ein bedeutendes Wirtschaftszentrum.
Die wichtigsten industriellen Erzeugnisse sind elektronische und elektrische Geräte, Fahrzeuge, Maschinen, Erdölförderanlagen sowie chemische und pharmazeutische Produkte. Dallas ist das führende Bankenzentrum des Südens der USA. In der Stadt haben viele Versicherungen und Erdölgesellschaften ihren Sitz. Dallas dient als Vertriebszentrum von Erdöl und Erdgas sowie für Produkte des Bergbaus und der Landwirtschaft aus dem Umland, darunter Baumwolle, Getreide und Obst. Von den drei Flughäfen der Region ist der internationale Flughafen Dallas-Fort Worth, auf halber Strecke zwischen Dallas und Fort Worth gelegen, sowohl flächenmäßig als auch gemessen am Passagieraufkommen einer der größten der Welt.
Dallas breitet sich über eine Fläche von rund 608 Quadratkilometern aus. Bedeutendste Museen sind das Dallas Museum of Fine Art (gegründet 1903) und das Museum of Natural History (1936). Der Bezirk Deep Ellum (Tiefe Ulme) war nach dem Nordamerikanischen Bürgerkrieg das Geschäftszentrum der angrenzenden Wohnviertel der schwarzen Bevölkerung. Heute befinden sich hier zahlreiche Galerien. Zu den höheren Bildungseinrichtungen gehören die Southern Methodist University (gegründet 1911), die Dallas Baptist University (1965) und die University of Texas Southwestern Medical Center at Dallas (1943). Die Universität von Dallas (1956) in Irving und die Universität von Texas (1969) in Richardson gehören zum Großraum der Stadt. In der Stadt befindet sich das Dallas Theater Center (1959), das einzige Theater, das der Architekt Frank Lloyd Wright jemals entworfen hat.
Dallas wurde 1841 gegründet und später nach dem US-Vizepräsidenten George Dallas benannt. Durch den Bau der Eisenbahn in den siebziger Jahren des 19. Jahrhunderts erlebte Dallas einen wirtschaftlichen Aufschwung. Bis 1890 hatte sich die Stadt zur größten in Texas entwickelt. 1930 wurde südwestlich der Stadt ein riesiges Ölfeld entdeckt; damit begann für Dallas die Entwicklung zu einem bedeutenden Zentrum der Erdölindustrie. Nach 1950 wuchsen mit der schnellen Expansion der Industrie Wirtschaft und Bevölkerung rapide an. Im November 1963 wurde die Stadt zum Schauplatz des Mordanschlags auf US-Präsident John F. Kennedy. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 1,23 Millionen.
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