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South Dakota

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Artikelgliederung
1

Einleitung

South Dakota, einer der Bundesstaaten im Mittelwesten der Vereinigten Staaten von Amerika. South Dakota grenzt im Norden an North Dakota, im Osten an Minnesota und Iowa, im Süden an Nebraska und im Westen an Wyoming und Montana. Der Staat wird vom Missouri durchflossen, der auch seine Südostgrenze bildet. Hauptstadt des Bundesstaates ist Pierre.

South Dakota trat am 2. November 1889 als 40. Bundesstaat den Vereinigten Staaten bei. Wegen der fruchtbaren Böden und ausgedehnten Weidelandschaften sind Ackerbau und Viehzucht seit jeher die Hauptwirtschaftszweige. Seit Beginn des 19. Jahrhunderts nahm jedoch die Bedeutung des Tourismus und Dienstleistungsgewerbes beständig zu, wobei die Hauptattraktionen für die Besucher in den großartigen, weiten Landschaften und den Nationalparks in den Black Hills (siehe unten: Physische Geographie) bestehen. Der Name des Staates stammt von einem Wort aus der Siouxsprache ab, mit dem sich die Siouxindianer selbst bezeichnen. Die Gebietsbezeichnung Dakota bezog sich zunächst auf ein 1861 gegründetes US-Territorium, das auch angrenzende Gebiete umfasste (siehe unten: Geschichte, Besiedlung). Als die Bundesstaaten North und South Dakota gebildet wurden, entschieden sich die Bewohner, diesen Namen beizubehalten. Die amerikanischen Beinamen des Staates lauten Coyote State (Kojoten-Staat) und Sunshine State (Sonnenschein-Staat), obwohl letzterer Name vorwiegend für Florida gebraucht wird.

2

Land

Mit einer Fläche von 199 745 Quadratkilometern steht South Dakota an 17. Stelle in der Rangfolge der größten amerikanischen Bundesstaaten; 5,5 Prozent des Landes befinden sich im Besitz der Zentralregierung. Die Form des Staates entspricht in etwa einem Rechteck. Die größten Abmessungen betragen in nordsüdlicher Richtung etwa 395 Kilometer und in ostwestlicher Richtung 610 Kilometer. Die Höhenlage reicht von 294 Metern am Big Stone Lake im Nordosten bis zu 2 207 Metern am Gipfel des Harney Peak in den Black Hills. Die durchschnittliche Höhe beträgt 671 Meter.

2.1

Physische Geographie

Das östliche Drittel South Dakotas liegt inmitten der Region des Zentralen Tieflandes (Central Lowland), des tief gelegenen Teiles im Mittleren Westen der USA. Es handelt sich dabei um eine flachwellige Moränenlandschaft mit zahlreichen Flüssen und Seen. Eine höher gelegene Region zwischen den Flüssen James und Big Sioux weist schwarze und fruchtbare Lößböden auf, die das Gebiet zum landwirtschaftlich produktivsten Bereich des gesamten Staates machen. Das Zentrale Tiefland grenzt im Westen an einen Steilabbruch, wo das Land abrupt um 90 bis 120 Meter ansteigt. Westlich des Abbruchs befinden sich die Great Plains, die die beiden westlichen Drittel South Dakotas ausmachen. Deren östlich des Missouri liegender Bereich wurde von den Gletschern abgeschliffen und ähnelt im Aufbau den flachwelligen Ebenen des Zentralen Tieflandes. Der westliche Anteil des Gebiets war dagegen nicht vergletschert; hier werden die Ebenen durch die Zuflüsse des Missouri durchschnitten und von bis zu 150 Meter hohen Hügelkuppen überragt. Im äußersten Westen befinden sich die Black Hills. Dabei handelt es sich um ein Granitgebirge, das sich bis zu 1 220 Meter über die sie umgebenden Ebenen erhebt. Der Granitkern der Black Hills ist von scharfkantigen Höhenzügen aus aufgefaltetem Sedimentgestein umgeben. Östlich der Black Hills liegt das tief zerschnittene Plateau der Badlands.

2.2

Flüsse und Seen

Der mittlere und westliche Teil des Staates liegen im Einzugsgebiet des Missouri und seiner von West nach Ost verlaufenden Nebenflüsse Grand, Moreau, Cheyenne, Bad und White River. Die Flüsse James und Big Sioux durchziehen den östlichen Teil; sie fließen von Nord nach Süd und münden an der Südostgrenze des Staates ebenfalls in den Missouri. Somit wird das gesamte Staatsgebiet vom Missouri entwässert, mit Ausnahme der äußersten Nordostecke, die zum Einzugsgebiet der Flüsse Red und Minnesota gehört, die nach Norden bzw. Südwesten fließen. Im nordöstlichen Teil des Staates gibt es zahlreiche Gletscherseen, wovon der Lake Traverse und der Big Stone Lake die größten sind. Bei den größten Gewässern handelt es sich jedoch um Stauseen. Hiervon zählen zu den wichtigsten der Oahe-Stausee, der Francis-Case-Stausee sowie der Lewis and Clark Lake, die durch Aufstauung des Missouri entstanden.

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