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James K. Baxter

Enzyklopädieartikel

James K. Baxter (1926-1972), neuseeländischer Dichter und Kritiker.

James Keir Baxter wurde am 29. Juni 1926 in Dunedin (Neuseeland) geboren. Seine Bedeutung für die neuseeländische Literatur entwickelte sich bereits mit seinem ersten Buch Beyond the Palisade (1944), das Baxter als 18-jähriger veröffentlichte. Seinem Frühwerk, das vor allem aus Naturlyrik bestand, folgte eine Vielzahl von Gedichten und Balladen, in denen er Figuren aus der Gegend thematisierte. 1958 konvertierte er zum Katholizismus. Um seiner Hinwendung zum Glauben Ausdruck zu verleihen, entwickelte er für seine späteren Arbeiten eine Sonettform, mit der er seine spirituellen Einsichten lyrisch verarbeitete. In den sechziger Jahren gehörte Baxter zu den größten lebenden Dichtern Neuseelands. Seine Schrift Recent Trends in New Zealand Poetry (1951) machte ihn zudem zu einem führenden Kritiker, der trotz seiner Jugend beachtliche Kenntnisse und ein kritisches Urteilsvermögen besaß. Eine Auswahl seiner Gedichte erschien in dem Sammelband The Rock Woman (1969). Erfolgreich war er auch mit seinem dramatischen Werk, zu dem die Stücke The Band Rotunda (1967), The Sore-Footed Man (1967), The Devil and Mr Mulcahy (1967) und The Temptations of Oedipus (1970) gehören. Baxter starb am 22. Oktober 1972 in Auckland (Neuseeland).

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