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  • Gleichrichtung – Wikipedia

    Gleichrichtung (nicht verwechseln mit Gleichschaltung) bezeichnet die Umwandlung von Wechselstrom in Gleichstrom. Die Gleichrichtung wird insbesondere mit Röhren oder Halbleiter ...

  • Gleichrichtung

    Gleichrichtung

  • Gleichrichtung - Lexikon

    Die Gleichrichtung ist die Umwandeln einer Wechselgröße (meist elektrische Spannung) in eine Gleichgröße. Sie erfolgt in einem Gleichrichter durch den Einsatz von nichtlinearen ...

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Gleichrichtung

Enzyklopädieartikel

Gleichrichtung, der Vorgang, bei dem elektrischer Wechselstrom (der mit einer bestimmten Frequenz zwischen Richtung und Gegenrichtung hin und her wechselt) in Gleichstrom umgewandelt wird. Letzterer fließt stets in dieselbe Richtung. Eine Gleichrichterschaltung lässt den ankommenden Strom nur in einer Richtung passieren und sperrt in der Gegenrichtung.

Die Gleichrichtung kann in den verschiedenartigsten elektrischen Geräten und daher bei sehr unterschiedlichen Spannungen oder Leistungen vorgenommen werden. Beispiele sind einerseits die Gleichrichtung des Antennensignals in einem Mittelwellenempfänger bei Leistungen von rund einem tausendstel Watt und andererseits der Betrieb von Großgeräten mit Tausenden von Kilowatt. Moderne Gleichrichter für große Leistungen sind z. B. die Halbleitergleichrichter. Daneben gibt es beispielsweise die Hochvakuumröhren-Dioden und die Quecksilberdampf-Gleichrichter, die für kleine Leistungen anwendbar sind. Siehe Diode; Vakuumröhre.

Die mechanischen Gleichrichter bestehen im Prinzip aus einem rotierenden Schalter, dessen Rotation der Frequenz des Wechselstroms angepasst ist. Über einen Schleifkontakt kann der Gleichstrom abgegriffen werden. Solche Gleichrichter können für Stromstärken von Tausenden von Ampere bei Spannungen von einigen tausend Volt ausgelegt werden. Sie werden heute für Hochleistungsgleichrichter teilweise noch verwendet.

In elektronischen Gleichrichtern können die Elektronen nur in einer Richtung fließen. Hierbei sind Stromstärken von 500 Ampere möglich, wobei Spannungen von 1 000 Volt vorliegen können, ohne dass ein Durchschlag auftritt. Sie sind daher in den Einrichtungen zur Energieversorgung eine Alternative zu den mechanischen Gleichrichtern. Bei geringen Spannungen und Leistungen setzt man heute praktisch nur noch elektronische Gleichrichter ein, vor allem Halbleitergleichrichter.

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