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Windows Live® Suchergebnisse AkkoEnzyklopädieartikel
Akko, Stadt in Israel, am Mittelmeer bei Haifa. Akko wurde schon vor 1500 v. Chr. gegründet. In der Geschichte wird die Stadt das erste Mal während der von 1504 bis 1450 v. Chr. dauernden Herrschaft des Pharaos Thutmose III. erwähnt. Etwa 700 v. Chr. wurde die Stadt von den Assyrern erobert und unter Ashurbanipal fast vollständig entvölkert. Im Jahr 332 v. Chr. wurde sie in das Kaiserreich Alexander des Großen integriert. Der ägyptische König Ptolemäus II. nahm die Stadt im 3. Jahrhundert v. Chr. ein. Von diesem Zeitpunkt an bis ins Mittelalter trug sie den Namen Ptolemais. In vorchristlicher Zeit war Akko ein bedeutendes Handelszentrum, das erst zu Syrien gehörte und später römische Kolonie wurde. Nach der Teilung des Römischen Reiches im Jahre 395 n. Chr. war Akko Teil des Oströmischen Reiches (später Byzanz). 638 wurde die Stadt von den Arabern erobert, die sie dann an König Balduin I. von Jerusalem verloren (1104). Saladin, der Sultan von Ägypten und Syrien, eroberte die Stadt zwar 1187 zurück, aber während des 3. Kreuzzuges wurde sie nach und nach von den Europäern eingenommen. Nach einer langen Besatzungszeit fiel Akko 1291 an die Sarazenen. 1517 nahmen die Osmanen die Stadt ein. Napoleon Bonaparte wurde bei dem Versuch, von seinem Stützpunkt in Ägypten aus die Mittelmeerküste zu erobern, 1799 in Akko von den Briten gestoppt. 1918 wurde die Stadt von britischen Truppen eingenommen und in das britische Mandat Palästina eingebunden. Im Arabisch-Israelischen Krieg eroberte die israelische Armee 1948 die Stadt, die dann 1949 von Israel annektiert wurde. Heute ist Akko Zentrum der Stahlindustrie Israels. Sehenswert ist die Altstadt mit ihren engen Gassen und der Djassarmoschee (1781). Außerhalb von Akko wurde in einer prächtigen Parkanlage der Schrein von Abd al-Bahas, ein Bahai-Heiligtum, errichtet. Im Dezember 2001 wurde das historische Zentrum der Stadt von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 44 800 (1999).
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