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  • Harnstoff – Wikipedia

    Harnstoff (lat. Urea), auch Kohlensäuredi amid, – nicht zu verwechseln mit Harnsäure – ist eine organische Verbindung, die von vielen Tieren als ein Endprodukt des ...

  • Harnstoff (Kohlensäurediamid)

    farblose Kristalle Vorkommen: beim Mensch und bei Säugern als Produkt des Eiweiß-Stoffwechsels im Harn: RS-Sätze: S 22, 24/25

  • Harnstoff | NetDoktor.de

    Harnstoff ist das Hauptendprodukt des Eiweiß- und Aminosäurestoffwechsels. Aus dem Stickstoff, der beim Eiweißabbau anfällt, wird in der Leber Ammoniak gebildet

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Harnstoff

Enzyklopädieartikel

Harnstoff, farblose, kristalline Verbindung mit der Formel CO(NH2)2. Harnstoff schmilzt bei 132,7 °C und ist auch unter dem Namen Carbamid bekannt. Wie sein Name es schon andeutet, kommt Harnstoff im Urin vor (siehe Harnapparat) und wird hauptsächlich in der Leber als Endprodukt des Proteinstoffwechsels gebildet. Der Stickstoff im Harnstoff stammt größtenteils aus Nahrungsproteinen und nur zum kleineren Teil aus dem Abbau körpereigener Zellen. Harnstoff findet man auch bei verschiedenen Schimmelpilzen sowie in den Blättern und Samen zahlreicher Leguminosen (Hülsenfrüchte) und Getreidearten. Die Verbindung löst sich in Wasser und Alkohol, in Ether ist sie unlöslich. Technisch stellt man Harnstoff nach einem Verfahren her, das der deutsche Chemiker Friedrich Wöhler im Jahre 1828 entwickelte.

Auf Grund seines hohen Stickstoffgehalts wird industriell hergestellter Harnstoff in Düngemitteln eingesetzt. Er dient aber auch als Stabilisator in Cellulosenitratsprengstoffen und ist Grundbestandteil in verschiedenen Kunstharzen.

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