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Windows Live® Suchergebnisse John NashEnzyklopädieartikel
John Nash (1752-1835), britischer Architekt und Städteplaner. Er gilt als wichtigster Vertreter des so genannten pittoresken Stils, der durch asymmetrische Konzeptionen und vielfältige Baumaterialien innerhalb der englischen Architektur auch mit Hilfe eines Ekklektizismus „malerischen” Abwechslungsreichtum schaffen wollte. Nash wurde im September 1752 in London geboren. Gefördert von dem späteren englischen König Georg IV. erhielt er zahlreiche Möglichkeiten, seine Idee des pittoresken Stils umzusetzen und mit Elementen etwa des Klassizismus, des italienischen Landhausstils oder des neogotischen Burgenstils (Gothic Revival) zu verknüpfen. Ab etwa 1780 führte er die Stuckfassade in London ein; drei Jahre später allerdings machte Nash Konkurs und übersiedelte nach Wales, wo er gemeinsam mit dem Landschaftsarchitekten Humphry Repton Landhäuser baute. Sein extravaganter Royal Pavillon in Brighton (1815-1823) war eines der originellsten Gebäude der damaligen Zeit und bezog selbst indische und chinesische Details sowie Formen islamischer Baukunst in seine Architektur mit ein. Nashs größtes Projekt waren die Anlagen von Regent Street und Regent’s Park in London (begonnen 1811), die mit ihrer Verknüpfung von Park- und Wohnanlagen die zur Jahrhundertwende aufkommende Idee der Gartenstadt vorwegnimmt. Nash entwarf auch den Londoner Trafalgar Square und war an der Umgestaltung des Buckingham Palace beteiligt. Nach dem Tod Georgs IV. 1830 musste Nash unter dem Verdacht übler Machenschaften seine Karriere beenden und wurde vom Amt des Generalinspektors der Baubehörde suspendiert. Er starb am 13. Mai 1835 in East Cowes Castle auf der Isle of Wight.
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