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Windows Live® Suchergebnisse VermontEnzyklopädieartikel
Artikelgliederung
Vermont, einer der Neuenglandstaaten der Vereinigten Staaten, grenzt im Norden an die kanadische Provinz Quebec, im Osten an New Hampshire, im Süden an Massachusetts und im Westen an New York. Das Westufer des Connecticut River bildet die Ostgrenze, und ein Teil der Westgrenze verläuft durch den Champlainsee. Vermont trat der Union am 4. März 1791 als 14. Bundesstaat bei (von 1777 bis 1791 war Vermont eine selbständige Republik). Der Name des Bundesstaates ist von den französischen Wörtern vert („grün”) und mont („Berg”) abgeleitet. Vermont ist als „Green Mountain State” (Staat der grünen Berge) bekannt. Die wichtigsten Städte sind Montpelier (Hauptstadt), Burlington, Rutland, Essex und Bennington.
Mit einer Fläche von 24 900 Quadratkilometern liegt Vermont an 45. Stelle aller Bundesstaaten. Seine größte Ausdehnung beträgt in Nord-Süd-Richtung etwa 260 Kilometer und in Ost-West-Richtung etwa 140 Kilometer. Die Höhenlagen reichen bis 1 339 Meter auf dem Mount Mansfield im Norden.
Vermont ist der einzige Bundesstaat der Neuenglandstaaten, der nicht ans Meer grenzt. Das Staatsgebiet wird von den westlichen Ausläufern der Appalachen geprägt. Fünf Landschaftstypen werden unterschieden: die White Mountains, das New England Upland, die Green Mountains, die Champlainsenke und die Taconic Mountains. Im Nordosten Vermonts liegen die White Mountains (Weißen Berge), eine hoch gelegene, wilde und zerklüftete Granitregion, die bis nach New Hampshire reicht. Die durchschnittliche Höhenlage beträgt 360 Meter, einzelne Berge, Inselberge oder Monadnocks genannt, erreichen Höhen um 1 000 Meter. Im Osten Vermonts liegen die New England Uplands (Hochland von Neuengland), ein überwiegend hügeliges Gebiet mit tief eingeschnittenen Bächen. Sie erstrecken sich nach Süden bis Massachusetts. Geologisch gesehen bestehen sie überwiegend aus Metamorphiten. Einige Granitberge wie der Mount Ascutney in Windsor und der Spruce Mountain in Groton überragen die Landschaft. Im Osten, entlang des Connecticut River, befindet sich fruchtbares Tiefland. Die Green Mountains (Grünen Berge) im Zentrum Vermonts bestehen aus aufgefalteten, in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Schichten. Nördlich von Rutland bestehen sie aus zwei ungefähr parallel verlaufenden Bergkämmen, während sie im Süden ein Hochplateau ausbilden, in das sich West und Deerfield tief eingeschnitten haben. Der Bereich der Champlainsenke im Nordwesten ist flachwellig, der Untergrund besteht aus Sedimentgesteinen, vor allem Sand- und Kalkstein. Einzelne Gipfel wie der Snake Mount in Addison erreichen Höhen um 300 Meter. Hier befindet sich aufgrund der fruchtbaren Böden ein landwirtschaftlich bevorzugter Raum. Die Region der Taconic Mountains (Taconic-Berge) im Südwesten Vermonts ist geologisch vielfältig. Das Gestein ist größtenteils metamorph und besteht überwiegend aus Schiefern und Marmor. Der höchste Berg ist der Mount Equinox. Er überragt die Stadt Manchester, die im engen Tal von Vermont liegt.
Die größten Flüsse sind Connecticut River, Hudson, Winooski, Lamoille und Otter Creek (der längste Fluss des Bundesstaates). Wichtige Nebenflüsse des Connecticut River sind White, West, Waits, Williams, Black und Passumpsic. In Vermont gibt es viele Seen. Der größte ist der Champlainsee, der sich bis nach New York und in die Provinz Quebec hinein erstreckt. Der zweitgrößte See ist der Memphremagogsee, der ebenfalls teilweise in Quebec liegt.
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