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Windows Live® Suchergebnisse Elektrischer WiderstandEnzyklopädieartikel
Elektrischer Widerstand, Eigenschaft eines bestimmten Körpers oder eines Materials, einen elektrischen Stromfluss zu behindern. Die Größe des Widerstands in einem elektrischen Stromkreis bestimmt, wie viel Strom bei einer bestimmten an einen Stromkreis angelegten Spannung z. B. gemäß dem Ohm’schen Gesetz fließen kann. Die Einheit des elektrischen Widerstands ist das Ohm (siehe elektrische Einheiten). Es ist definiert als der Widerstand, der bei einer angelegten Spannung von einem Volt den Strom auf ein Ampere begrenzt. Das einheitliche Formelzeichen für den elektrischen Widerstand ist R, als Symbol für die Einheit Ohm wurde der griechische Großbuchstabe Omega Ω gewählt. Der elektrische Widerstand ist vom Material abhängig. Bei einem zylindrischen homogenen Leiter wird dieser Umstand berücksichtigt, in dem man einen materialabhängigen Faktor mit dem Quotienten aus Leiterlänge und Querschnitt multipliziert. Den Faktor nennt man auch spezifischen Widerstand. Bei manchen Berechnungen an elektrischen Netzwerken ist es zweckmäßiger, mit dem Kehrwert des spezifischen Widerstands zu rechnen, den man als elektrische Leitfähigkeit (abgekürzt: σ) bezeichnet. Die Einheit der Leitfähigkeit ist das Siemens pro Meter (S/m). Den reziproken elektrischen Widerstand 1/R nennt man elektrischen Leitwert (abgekürzt: G) – dieser hat die Einheit Siemens (S). Der spezifische Widerstand wird nicht nur durch Leiterlänge und den Leiterquerschnitt bestimmt, sondern auch durch die Temperatur beeinflusst. Bei einer festen Temperatur ist der Widerstand dem spezifischen Widerstand und der Länge des Widerstandskörpers direkt proportional und verhält sich indirekt proportional zur Querschnittsfläche. Gewöhnlich steigt der Widerstand eines Materials mit steigender Temperatur.
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