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Arkade

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Arkade oder Arkaden (von lateinisch arcus: Bogen), Begriff aus der Architektur, der entweder eine fortlaufende Reihe von flachen oder gewölbten Bögen bezeichnet, die auf Säulen oder Pfeilern ruhen, oder einen einseitig geöffneten Bogengang. Ihre Blüte erlebte sie unter den Römern, die ihre Konstruktion meisterhaft beherrschten und die Untergeschosse von Gebäuden in Arkadenbauweise errichteten oder ganze Plätze mit Arkaden einfassten. Auch Aquädukte wie der Pont du Gard (spätes 1. Jahrhundert v. Chr.) bei Nîmes sind Beispiele für diese Bauweise. In der frühchristlichen und mittelalterlichen Basilika war die Arkade ein wichtiges Gestaltungs- und Gliederungselement, das das höhere Mittelschiff optisch von den niedrigeren Seitenschiffen trennte.

Rein dekorativen Zwecken dagegen dient die so genannte Blendarkade, die man besonders in der romanischen und maurischen Baukunst findet. Sie besteht aus flachen Bogenreihen, die auf eine geschlossene Wand aufgelegt sind, welche dadurch eine optische Gliederung erhält, ohne wirklich geöffnet zu werden. Siehe auch Bogen und Gewölbe

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