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Windows Live® Suchergebnisse EkzemEnzyklopädieartikel
Ekzem, entzündliche, chronische, nicht ansteckende Krankheit der Haut. Ekzeme sind der Ausdruck einer ganzen Reihe von Hauterkrankungen wie allergische Dermatitis, Neurodermitis und seborrhoischer Dermatitis. Kontaktekzeme entstehen durch eine allergische Reaktion, etwa gegenüber Farbstoffen in Kleidung. Im weiteren Sinne bezeichnet der Begriff auch viele Hautleiden, die man besser als Dermatitis einordnen würde. Ekzeme sind durch eine Reihe verschiedenartiger Hautschäden wie Flecken, Papeln, Pusteln, Blasen, Schuppen und Schorf gekennzeichnet. Flecken ragen nicht über die Hautoberfläche. Papeln (Knötchen) sind hart, rund und erhaben. Pusteln sind kleine Bläschen, die Eiter enthalten, und Blasen sind mit Flüssigkeit gefüllt. In der Regel nässen die Hautschäden bei einem Ekzem, und es tritt starker Juckreiz auf. Etwa ein Drittel bis die Hälfte aller Hautbeschwerden sind Ekzeme. Wie die Abteilung Dermatologie und Venerologie der Universität Göttingen 2001 mitteilte, erkranken jedes Jahr rund 5,7 Millionen Deutsche an einem allergischen Kontaktekzem. Zu den auslösenden Substanzen gehören Klebstoffe, Farben, Haarfärbemittel, Deos und Textilien.
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