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Skisport

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Ski alpin: Medaillengewinner der WeltmeisterschaftenSki alpin: Medaillengewinner der Weltmeisterschaften
Artikelgliederung
1

Einleitung

Skisport, Wintersportart, beliebter Freizeit- und Wettkampfsport, bei dem man sich auf Ski auf schneebedecktem Gelände fortbewegt.

Man unterscheidet zwischen Ski alpin, Ski nordisch und Freistil. Beim wettkampfmäßigen alpinen Skilauf gibt es vier verschiedene Disziplinen: Slalom, Riesenslalom, Super-Riesenslalom und Abfahrt. Beim nordischen Skilauf bewegt man sich auf flachem bis leicht hügeligem Gelände fort, indem man sich mit einer speziellen Technik mit Hilfe von Stöcken vorwärts bewegt. Im Wettkampfsport unterscheidet man Rennen in klassischer und in Skating-Technik über bestimmte Distanzen. Auch Skispringen und Skifliegen zählt man zum nordischen Skisport. Die nordische Kombination umfasst Skispringen und Skilanglauf. Daneben gibt es noch Trickskisport (Freistil). Zum Skisport zählt außerdem Biathlon, eine Disziplin, bei der nordischer Skilauf mit Gewehrschießen kombiniert wird.

2

Ausrüstung

Zur Grundausstattung gehören Ski, Skistöcke, Skistiefel und Bindungen sowie Spezialkleidung. Für alle Arten des Skilaufes benötigt man spezielle Ausrüstung.

Ski werden heutzutage aus Kunststoff hergestellt, früher wurden sie aus Holz oder Metall gefertigt. Länge, Breite und Gewicht der Ski unterscheiden sich je nach Disziplin; auch die Körpergröße spielt bei der Wahl der Skilänge eine Rolle. Beim Abfahrtslauf verwendet man schwerere und längere Ski als in den anderen Arten des alpinen Skisports (Mindestlänge bei Männern 2,15 Meter, bei Frauen 2,10 Meter). Slalomski sind kürzer und stärker tailliert. Riesenslalomski liegen in Breite und Länge zwischen Abfahrts- und Slalomski. Beim Super-G werden ähnliche Ski verwendet wie in der Abfahrt.

Ab 1998 fanden sowohl im Freizeit- als auch im Wettkampfsport bei den technischen Disziplinen die stärker taillierten Carving-Ski Verbreitung, mit denen engere Radien gefahren werden können. Klassische Langlaufski sind leicht und schmal (etwa fünf Zentimeter breit und 2,10 bis 2,15 Meter lang) mit einer einfachen Bindung, Skatingski sind kürzer und weniger gekrümmt. Die Ski, die beim Skispringen verwendet werden, sind wesentlich breiter und schwerer als in den anderen Disziplinen (bis zu elf Zentimeter breit und zwischen 2,20 und 2,50 Meter lang). Das Mindestgewicht der Springer wird im Verhältnis zur Skilänge reglementiert.

Abgesehen vom Skispringen verwendet man in allen Disziplinen Skistöcke. Beim Skilanglauf dienen die Skistöcke dazu, sich vom Boden abzustoßen, beim alpinen Skilauf haben sie vor allem unterstützende Funktion bei Richtungsänderungen. Beim alpinen Skifahrer reichen die Stöcke bis auf Brusthöhe, beim Langläufer bis auf Schulterhöhe. Die Skistiefel sind beim alpinen Skilauf höher und steifer als beim nordischen Skilauf und beim Skispringen. Die Stiefel werden mit Hilfe spezieller Bindungen, die sich bei allen Skisportgruppen unterscheiden, auf den Ski fixiert. Der Langlaufski wird nur an den vorderen Enden der Stiefel befestigt, so dass die Ferse beim Abstoßen angehoben werden kann. Gleiches gilt für die Stiefel beim Skispringen.

3

Ski alpin

Die vier alpinen Disziplinen unterscheiden sich in Art und in Länge der zu bewältigenden Strecke.

3.1

Abfahrtslauf

Ziel ist es, einen abgesteckten Kurs an einem Berghang in der schnellstmöglichen Zeit zurückzulegen. Die Rennen finden auf einer befestigten und präparierten und durch Renntore markierten Piste statt. Im Gegensatz zu den technischen Disziplinen ist die Strecke sehr weit ausgeflaggt, dreht nicht so stark und enthält abwechselnd Gleitstücke, Sprünge, Steilhänge und Kurven.

Der Abstand zwischen den Pflichttoren muss mindestens acht Meter betragen, Streckenabschnitte, die durch den Wald führen, müssen mindestens 30 Meter breit sein. In keinem Streckenabschnitt darf abrupter Wechsel zwischen Sonneneinstrahlung und Schatten herrschen.

Bei den Männern beträgt der Höhenunterschied 800 bis 1 000 Meter, bei den Frauen 500 bis 700 Meter. Dabei werden Geschwindigkeiten von mehr als 100 Kilometer pro Stunde erreicht, so dass eine hervorragende Technik und eine gute Kondition unbedingt erforderlich sind. Die Fahrer nehmen die typische Abfahrtshocke ein, um möglichst wenig Luftwiderstand zu bieten und so keinen Geschwindigkeitsverlust zu erleiden. Auch beim Kurvenfahren wird auf eine aerodynamische Haltung geachtet.

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