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Windows Live® Suchergebnisse Clark GableEnzyklopädieartikel
Clark Gable (1901-1960), amerikanischer Filmschauspieler, Prototyp des charmanten Liebhabers. Gable wurde am 1. Februar 1901 als Sohn eines Farmers und Erdölarbeiters in Cadiz (Ohio) geboren. Nach Schulbesuch und Arbeit als Fabrikarbeiter begann er sich für die Schauspielerei zu interessieren. Ab 1924 erhielt er erste Engagements als Komparse beim Film, z. B. in Ernst Lubitschs Forbidden Paradise (1924, Das verbotene Paradies) und in Erich von Stroheims The Merry Widow (1925, Die lustige Witwe). Am Broadway hatte er in dem Stück Machinal (1928) einen ersten Erfolg als Schauspieler. 1931 übernahm Gable erstmals eine Rolle in einem bedeutenderen Film, dem Western The Painted Desert (Feindschaft); im selben Jahr unterschrieb er einen Vertrag bei der MGM, und es gelang ihm innerhalb kurzer Zeit der Sprung in die Reihe der markantesten männlichen Darsteller des amerikanischen Filmes. Gable spielte an der Seite der populärsten Filmdiven und wurde zum Garant für Kassenerfolge, so mit den Hauptrollen in A Free Soul (1931, Der Mut zum Glück) und Frank Capras Screwball-Komödie It Happened One Night (1934, Es geschah in einer Nacht) zusammen mit Claudette Colbert. Für diesen Film erhielt er einen Oscar als bester Darsteller. Sechsmal war er der Partner von Jean Harlow, z. B. in Red Dust (1932, Dschungel im Sturm) und Saratoga (1937). In Mutiny on the Bounty (1935, Meuterei auf der Bounty) spielte er bravourös den Part des Meutererführers Fletcher Christian. Legendär ist Gables schauspielerische Leistung als Rhett Butler in dem Klassiker Gone with the Wind (1939, Vom Winde verweht, nach dem Roman von Margaret Mitchell), seiner wohl bekanntesten Rolle. In Victor Flemings Südstaaten-Epos vor dem Hintergrund des Amerikanischen Bürgerkrieges war er der Partner von Vivien Leigh, die den Part der Scarlett O’Hara übernahm. Sein breites Rollenspektrum umfasste Frauenhelden, Abenteurer, Salonlöwen und Gangster, die er mit Eleganz und betonter Virilität verkörperte. Seine Markenzeichen waren sein Moustache und sein oft gezeigtes ironisches Lächeln. Nachdem seine dritte Ehefrau, die bekannte Filmschauspielerin Carole Lombard, bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen war, trat er in die US Air Force ein und nahm von 1942 bis 1945 am 2. Weltkrieg teil. Er kehrte dann zum Film zurück und konnte an frühere Erfolge anknüpfen. Herausragende Filme waren u. a. Command Decision (1948), Across the Wide Missouri (1951, Colorado) und John Fords Abenteuerfilm Mogambo (1953) an der Seite von Ava Gardner und Grace Kelly. Ein Höhepunkt in Gables Karriere war die Mitwirkung in John Hustons The Misfits (1960/61, Misfits – nicht gesellschaftsfähig), seinem letzten Film, in dem er neben Marilyn Monroe und Montgomery Clift die Hauptrolle spielte. Clark Gable starb am 16. November 1960 in Hollywood, kurz nach Beendigung der Dreharbeiten.
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