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  • Rudolf II. (HRR) – Wikipedia

    Rudolf II. (* 18. Juli 1552 in Wien; † 20. Januar 1612 in Prag) war von 1576 bis 1612 Kaiser des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation.

  • Rudolf II.

    Rudolf II. Stammbaum der Welfen, Historia Welforum 1185/1191, Kloster Weingarten

  • Rudolf II. (Burgund) – Wikipedia

    Dieser Artikel behandelt König Rudolf II. von Burgund (Arelat), für den Herzog von Burgund (Bourgogne) und späteren französischen König siehe Rudolf von Burgund.

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Rudolf II. (Heiliges Römisches Reich)

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Rudolf II.Rudolf II.

Rudolf II. (Heiliges Römisches Reich), (1552-1612), Kaiser des Heiligen Römischen Reiches (1576-1612), König von Ungarn (1572-1608) und König von Böhmen (1575-1611). Rudolf wurde am 18. Juli 1552 in Wien geboren, er war Sohn und Nachfolger Kaiser Maximilians II. Rudolf war am Hof seines Onkels Philipp II. von Spanien streng katholisch erzogen worden. Er war hochgebildet, allerdings, was die Politik anbelangte, in seinen Entscheidungen wenig beständig. Mit den Jahren politisch zunehmend desinteressiert, zog er es schließlich vor, an seinem Prager Hof Wissenschaftler wie die Astronomen Tycho Brahe und Johannes Kepler zu versammeln und sich ganz seinen naturwissenschaftlichen und künstlerischen Interessen zu widmen. Rudolf unterstützte gegenreformatorische Bestrebungen und provozierte mit seinen Rekatholisierungsmaßnahmen Aufstände in Oberösterreich (1594/1597) und Ungarn (1604). Aufgrund seiner Untätigkeit sowohl im ungarischen Aufstand als auch im seit 1593 andauernden Türkenkrieg wurde Rudolf 1608 gezwungen, zugunsten seines jüngeren Bruders Matthias auf Österreich, Ungarn und Mähren zu verzichten. 1609 versuchte Rudolf mit seinem „Majestätsbrief”, in dem er den Böhmen Religionsfreiheit zugestand, wenigstens noch die böhmischen Protestanten auf seine Seite zu bringen, musste aber 1611 auch Böhmen seinem Bruder überlassen. Rudolf blieb nominell noch Kaiser, war aber faktisch entmachtet. Rudolf starb am 20. Januar 1612 in Prag.

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