Verwandte Elemente
Suche in Encarta
In Encarta suchen nach Mungos

Windows Live® Suchergebnisse

  • Mungos – Wikipedia

    Dieser Artikel behandelt die wissenschaftliche Gattung Mungos. Für die im deutschen als Mungos bezeichneten Tiere siehe Mungo.

  • Mungo – Wikipedia

    Mungos haben einen langgestreckten, schlanken Körper mit kurzen Gliedmaßen. Ihr Fell ist meist gräulich oder bräunlich gefärbt, die Beine und die Schwanzspitze können etwas ...

  • Zebramanguste Mungos mungo Zebra Mongoose

    Nachschlagewerk zu den Wildtieren dieser Welt. - Die Zebramanguste ... Klasse: Mammalia (Säugetiere) Fotos: Frank Stober: Ordnung: Carnivora (Fleischfresser)

Alle Suchergebnisse anzeigen:
Windows Live® Suchergebnisse

Mungos

Enzyklopädieartikel
Multimedia
ErdmännchenErdmännchen

Mungos, Unterfamilie kleiner Schleichkatzen Afrikas und Asiens mit etwa 30 Arten. Mungos erreichen Kopfrumpflängen von 23 bis 65 Zentimetern, sie tragen ein graues bis bräunliches Fell. Der Kopf läuft spitz zu, der Schwanz ist lang, die Füße sind kurz. Pro Wurf kommen ein bis vier Junge zur Welt. Die Nahrung besteht vorwiegend aus Nagetieren und Schlangen. Mungos sind dafür bekannt, dass sie sogar die größten und giftigsten Schlangen angreifen – gegenüber deren Gift sie keineswegs immun sind –, wobei sie den schnellen Vorstößen der Schlangen gewandt ausweichen.

In Indien ist der Indische Mungo heimisch, der eine Kopfrumpflänge von 43 Zentimetern aufweist. Diese tagaktiven Schleichkatzen leben im Kulturland und fressen kleine Wirbeltiere, Früchte und Aas. Das Weibchen bringt nach einer Tragzeit von etwa neun Wochen zwei bis vier Junge zur Welt, die ungefähr einen Monat gesäugt werden. Die ägyptische Mungoart, der Ichneumon, wurde von den alten Ägyptern verehrt. Das etwa 30 Zentimeter (Kopfrumpflänge) große Erdmännchen oder die Surikate ist eine verwandte Art im Süden Afrikas, die oft in Zoos gehalten wird. Erdmännchen richten sich auf den Hinterbeinen auf, um die Umgebung zu beobachten.

Mungos sind in viele Länder der Erde eingeführt worden, um dort die Bestände an Nagetieren und Schlangen zu reduzieren. Ihre Einbürgerung in die USA ist verboten, weil sie als fremde Arten das ökologische Gleichgewicht stören könnten. In freier Wildbahn können Mungos etwa sieben bis zwölf Jahre alt werden, in Gefangenschaft leben sie manchmal über 20 Jahre.

Systematische Einordnung: Mungos bilden die Unterfamilie Herpestinae der Familie Herpestidae. Der Indische Mungo ist klassifiziert als Herpestes edwardsi, der afrikanische Ichneumon als Herpestes ichneumon und das Erdmännchen oder die Surikate als Suricata suricatta.

In diesem Artikel suchen
Druckerfreundliche Version der Seite
Versenden




© 2008 Microsoft