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Windows Live® Suchergebnisse LorisEnzyklopädieartikel
Loris, Familie baumbewohnender Halbaffen, die mit etwa sechs Arten in Afrika und Asien beheimatet sind. Loris erreichen Kompfrumpflängen von 18 bis 39 Zentimetern, ihr (nicht bei allen Arten ausgebildeter) Schwanz ist bis zu zehn Zentimeter lang. Loris wiegen maximal anderthalb Kilogramm. Die Augen sind groß und rund. Loris sind nachtaktive Tiere, die sich als Allesfresser u. a. von großen Mollusken, kleinen Wirbeltieren, Insekten und Früchten ernähren. Sie bewegen sich im Allgemeinen sehr langsam, können jedoch bei der Beutejagd recht schnell werden. Loris klettern, indem sie Äste mit Hilfe ihrer Daumen fest umklammern, die sie den anderen Fingern gegenüberstellen können. Der in Ostindien, Malaysia, auf Sumatra, Java und den südlichen Philippinen im Regenwald beheimatete Plumplori ist ein graues, kräftiges Tier von etwa 26 bis 38 Zentimeter Länge. Das Weibchen bringt nach einer Tragzeit von etwa 190 Tagen zumeist nur ein Junges zur Welt. In Gefangenschaft wurde ein Plumplori 20 Jahre alt. Der in Südindien und auf Sri Lanka vorkommende Schlanklori ist kleiner und hat lange, dünne Beine. Der 23 bis 30 Zentimeter lange Bärenmaki bewohnt in Westafrika Buschgebiete und die untere Region des Regenwaldes. Systematische Einordnung: Loris bilden die Familie Lorisidae der Ordnung Primates. Der Plumplori trägt den wissenschaftlichen Namen Nycticebus coucang, der Schlanklori heißt Loris tardigradus und der Bärenmaki Arctocebus calabarensis.
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