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Windows Live® Suchergebnisse GimpelEnzyklopädieartikel
Gimpel oder Dompfaff, in Eurasien lebende Finkenart. Der etwa 15 Zentimeter große Gimpel hat im Vergleich zu anderen Finken einen gedrungenen Körper und einen dicken Schnabel. Das Gefieder des Männchens der mitteleuropäischen Rasse ist oberseits blaugrau und auf der Unterseite auffallend rot. Kopf, Schnabel, der größte Teil der Flügel und der Schwanz sind schwarz, über die Flügel zieht sich ein auffallender weißer Streifen. Das Weibchen ist ähnlich gemustert, aber bräunlicher und damit viel unauffälliger gefärbt. Der Gimpel bewohnt Wälder, Parks und Gärten, er baut sein Nest in Bäumen und Sträuchern. Das Gelege besteht aus zumeist vier bis sechs Eiern, die vom Weibchen etwa zwei Wochen bebrütet werden. Die Jungen verlassen nach weiteren zweieinhalb Wochen das Nest. Gimpel ernähren sich von Knospen (z. B. von Obstbäumen), von Blüten (etwa Weidenkätzchen) und Samen; die Jungen werden sowohl pflanzlich als auch mit Insekten und anderen Wirbellosen ernährt. Mitteleuropäische Gimpel sind Standvögel, die im Winter gesellig umherstreifen. Systematische Einordnung: Der Gimpel heißt zoologisch Pyrrhula pyrrhula. Er gehört zur Familie Fringillidae.
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