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Windows Live® Suchergebnisse Cer, Symbol Ce, weiches, graues, metallisches Element mit der Ordnungszahl 58. Das Metall steht in der Lanthanoidenreihe des Periodensystems. Cer wurde 1803 von den Chemikern Jöns Jakob von Berzelius und Wilhelm Hisinger entdeckt und – unabhängig von ihnen – im gleichen Jahr von dem deutschen Chemiker Heinrich Klaproth. Cer ist das am häufigsten in der Erdkruste vorkommende Seltenerdmetall. Zusammen mit anderen Lanthanoiden ist es in Monazit enthalten, einem weltweit anzutreffenden Lanthanoidenmineral. Das Metall kommt außerdem auch in den Mineralen Cerit (Schweden) und Allanit (Grönland) vor. Allerdings ist Cer das einzige der Seltenerdmetalle, das von den anderen Lanthanoiden leicht zu trennen ist. Cer schmilzt bei 798 ºC, siedet bei circa 3 443 ºC und besitzt eine relative Dichte von 6,77. Seine relative Atommasse beträgt 140,12. Metallisches Cer ist u. a. in einer Eisenlegierung enthalten, die man als Feuersteine in Feuerzeugen einsetzt. Dieses so genannte Cermischmetall wird auch zu anderen Zwecken genutzt (z. B. als Blitzpulver in der Photographie). In Form einer Cobaltlegierung findet Cer auch Anwendung als magnetisches Material. Cer(III)-chlorid wird u. a. zur Herstellung von Gasglühkörpern (so genannten Glühstrümpfen) verwendet. In kleinen Mengen benötigt man Cerverbindungen bei der Erzeugung von Glas, Keramik, von Elektroden für Lichtbogenlampen (siehe Lichtbogen) und Photozellen. So werden beispielsweise Gläser durch Cer gegenüber Röntgenstrahlung stabilisiert. Cer(III)-nitrat ist z. B. in Medikamenten zur Behandlung von Seekrankheit enthalten. Cer(IV)-verbindungen dienen in der Chemie allgemein als Oxidationsmittel – ein wichtiger Zweig der chemischen Analyse ist die so genannte Cerimetrie.
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