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Windows Live® Suchergebnisse LuftfeuchtigkeitEnzyklopädieartikel
Luftfeuchtigkeit, Wasserdampfgehalt der Luft in der Atmosphäre. Die Höchstmenge (Sättigungsfeuchte) hängt sehr stark von der Lufttemperatur ab. Warme Luft kann sehr viel mehr Wasserdampf aufnehmen als kalte: Bei 5 °C enthält ein Kubikmeter Luft maximal 6,8 Gramm Wasserdampf, bei 40 °C maximal 51,1 Gramm Wasserdampf. Hohe Luftfeuchte in Verbindung mit hohen Temperaturen (Schwüle) ruft beim Menschen ein Gefühl des Unbehagens hervor, da der Schweiß nicht mehr verdunstet und kühlt. Die Masse des Wasserdampfs, die in einem bestimmten Luftpaket enthalten ist, bezeichnet man als absolute Luftfeuchte und gibt sie in Gramm Wasser pro Kubikmeter Luft an. Die relative Luftfeuchte, die im Wetterbericht angegeben wird, ist das Verhältnis (in Prozent) zwischen der aktuellen Luftfeuchte und der bei dieser Temperatur maximal möglichen Luftfeuchte (Sättigungsfeuchte). Bei einer relativen Luftfeuchte von 100 Prozent ist die Luft mit Wasserdampf gesättigt. Wasserdampffreie Luft hat eine relative Feuchte von 0 Prozent, was in der Natur kaum vorkommt. Bei der relativen Luftfeuchtigkeit weisen die inneren Tropen und die außertropische Westwindzone mit durchschnittlich 85 Prozent im Juli sehr hohe Werte, der Gürtel der subtropischen Hochdruckgebiete dagegen mit weniger als 50 Prozent sehr niedrige Werte auf. Steigt die Lufttemperatur bei gleich bleibendem Wasserdampfgehalt, so bleibt die absolute Feuchtigkeit gleich, während sich die relative Feuchte erniedrigt. Ein Abfall der Temperatur erhöht die relative Feuchte, bei Überschreiten des Sättigungspunktes kondensiert der Wasserdampf zu flüssigem Wasser, das als Wolke oder Nebel sichtbar wird bzw. als Regen oder Tau ausfällt. Gemessen wird die Feuchtigkeit mit einem Hygrometer.
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