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Aruba

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Aruba: Vom Öl zum TourismusAruba: Vom Öl zum Tourismus

Aruba, Insel im südlichen Teil des Karibischen Meeres, nahe der venezolanischen Halbinsel Paraguaná gelegen. Aruba ist die westlichste und kleinste der drei ABC-Inseln (Aruba, Bonaire, Curaçao).

Die Insel, seit 1986 autonomes überseeisches Gebiet der Niederlande, gehört zu den Kleinen Antillen. Sie ist rund 30 Kilometer lang und bis zu neun Kilometer breit; die Fläche beträgt 193 Quadratkilometer. Die Einwohnerzahl liegt bei etwa 102 000 (2008). Neben der Amtssprache Niederländisch ist als Umgangssprache die Kreolsprache Papiamento – eine Mischung aus Holländisch, Englisch, Spanisch und Portugiesisch – verbreitet. Die Hauptstadt Oranjestad befindet sich im Nordwesten der Insel. Der Tourismus hat die Verarbeitung des aus Venezuela eingeführten Erdöls als wichtigsten Wirtschaftszweig abgelöst. Offizielle Währung ist der arubanische Florin.

1499 wurde die Insel von Spaniern entdeckt, die die hier lebenden Arawak vertrieben; 1656 kam die Insel zu den Niederlanden. Zwischen 1805 und 1816 gehörte Aruba vorübergehend zu Großbritannien, danach wurde die Insel endgültig niederländisches Territorium. 1986 erfolgte die Trennung von den Niederländischen Antillen, seither genießt Aruba einen besonderen autonomen Status.

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