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    Dieser Artikel bezieht sich auf den Atlantischen Ozean; zu weiteren Bedeutungen siehe Atlantik (Begriffsklärung) . ...

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    Atlantischer Ozean, nach dem Pazifischen Ozean Pazifik zweitgrößter Ozean der Erde. Der Abschnitt nördlich des Äquators wird als Nordatlantik, der.

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Atlantischer Ozean

Enzyklopädieartikel
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Felsbogen an der NormandieküsteFelsbogen an der Normandieküste
Artikelgliederung
5

Strömungen

Das Zirkulationssystem des Atlantischen Ozeans gliedert sich in ein Nordatlantisches und ein Südatlantisches Strömungssystem. Diese entstehen vor allem durch Windeinwirkung (besonders durch die Passate), aber auch durch die Drehung der Erde. Die Strömungen des Nordatlantiks, zu denen Nordäquatorialstrom, Karibenstrom, Antillenstrom, Floridastrom, Kanarenstrom und Golfstrom zählen, fließen überwiegend im Uhrzeigersinn. Die Strömungen des Südatlantiks, von denen Südäquatorialstrom, Brasilstrom und Benguelastrom die bedeutendsten sind, bewegen sich meist entgegen dem Uhrzeigersinn. In den Atlantischen Ozean münden einige bedeutende Flüsse, u. a. Sankt-Lorenz-Strom, Mississippi, Orinoco, Amazonas, Paraná, Kongo, Niger, Loire. Trotz des umfangreichen Eintrags von Süßwasser ist das Atlantikwasser etwas salzhaltiger als das Wasser des Pazifischen und des Indischen Ozeans, was vor allem am hohen Salzgehalt des durch die Straße von Gibraltar abfließenden Mittelmeerwassers liegt.

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Temperaturen

Das Oberflächenwasser des Atlantischen Ozeans hat in den äquatornahen Bereichen eine Temperatur von 27 bis 28 °C. Polwärts davon nehmen die Temperaturen schnell ab, bis es schließlich mit dem kalten Wasser der polaren Bereiche (-1 °C) zusammentrifft. Der Golfstrom bewirkt an der Ostseite des Nordatlantiks höhere Temperaturen als auf der Westseite in gleicher Breitenlage. So liegen die mittleren Temperaturen in Nordeuropa wesentlich höher als in Gebieten gleicher geographischer Breite in Nordamerika.

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Meeresressourcen

Im Atlantischen Ozean gibt es einige der weltweit ertragreichsten Fischgründe. Diese liegen vorwiegend im Bereich der Kontinentalschelfe und der untermeerischen Bergketten nahe den Britischen Inseln, Island, Kanada (hier vor allem die Grand Banks bei Neufundland) und dem Nordosten der USA. Auch Gebiete, in denen nährstoffreiches Wasser aus tieferen Regionen an die Oberfläche strömt, haben ein reichhaltiges Meeresleben aufzuweisen, wie beispielsweise die Gegend um die Walfischbucht vor der Küste Namibias. Die wichtigsten Fangfische im Atlantik sind Hering, Sardelle, Sardine, Kabeljau, Flunder und Barsch. Thunfisch wird in zunehmendem Maß vor Nordwestafrika und dem Nordosten Südamerikas gefangen. Die Fangquoten liegen im Atlantischen Ozean erheblich höher als in anderen Ozeanen. Allerdings ist seit einigen Jahrzehnten in Teilen des Meeres eine massive Überfischung zu verzeichnen, die Bestände einiger Arten gingen drastisch zurück.

Ein interessantes Beispiel für pflanzliches Leben im Atlantik gibt es in der Sargassosee, die zwischen den Antillen und den Azoren liegt und im Norden und Westen vom Golfstrom umschlossen wird. Dort treiben riesige Flächen braunen Beerentanges (Sargassum) auf dem vergleichsweise ruhigen Oberflächenwasser.

Zu den Mineralerzen, die im Atlantischen Ozean gefördert werden, gehören Titan, Zirconium und Monazit, die vor der Ostküste Floridas gewonnen werden. Vor der Äquatorküste Afrikas werden Eisenerz und Zinnerz gefördert. Die Kontinentalschelfe des Atlantiks sind reich an fossilen Brennstoffen. Große Mengen Erdöl werden in der Nordsee und im Karabischen Meer sowie im Golf von Mexiko gewonnen. Geringere Mengen werden vor der afrikanischen Küste im Golf von Guinea gefördert.

Siehe auch Meere

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