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Teotihuacán

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Straße der TotenStraße der Toten

Teotihuacán, ausgedehnte Ruinenstätte in Mexiko, etwa 40 Kilometer nordöstlich von Mexiko-Stadt gelegen.

Teotihuacán ist die größte amerikanische Stadtanlage aus präkolumbischer Zeit. Der Ort wurde im 3. oder 2. Jahrhundert v. Chr. erstmals besiedelt. Aus der kleinen Siedlung entwickelte sich im 2. Jahrhundert n. Chr. ein urbanes Zentrum, dessen Blütezeit bis etwa 700 n. Chr. dauerte. Um 750 wurde Teotihuacán geplündert und niedergebrannt.

Zeitweise erstreckte sich die Stadt über eine Fläche von etwa 21 Quadratkilometern und hatte fast 125 000 Einwohner. Zu den wichtigsten Bauwerken Teotihuacáns gehören eine gewaltige Sonnenpyramide aus Lehmziegeln, eine Mondpyramide und die so genannte Straße der Toten, eine breite, von Tempelruinen gesäumte Prachtstraße. Die Mauern einiger dieser Tempel waren mit farbenprächtigen Fresken geschmückt, die wohl mythologische oder religiöse Themen behandeln. Die Häuser und ihre Höfe sind im Schachbrettmuster um das Stadtzentrum herum angelegt. Die Bewohner von Teotihuacán unterhielten enge Verbindungen zur Kultur der Maya auf der Halbinsel Yucatán und in Guatemala. Ihre Kultur wiederum beeinflusste etwa die Azteken. Seit 1987 gehört Teotihuacán zum UNESCO Weltkulturerbe.

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