Suche in Encarta
In Encarta suchen nach Théophile Gautier

Windows Live® Suchergebnisse

  • Théophile Gautier - Wikipédia

    Théophile Gautier est un poète , romancier , peintre et critique d'art français , né à Tarbes le 31 août 1811 et mort à Neuilly-sur-Seine le 23 octobre 1872 à 61 ans.

  • Théophile Gautier - Wikipedia, the free encyclopedia

    Pierre Jules Théophile Gautier ( August 30 , 1811 – October 23 , 1872 ) was a French poet , dramatist , novelist , journalist , and literary critic . While an ardent defender of ...

  • Théophile Gautier – Wikipedia

    Théophile Gautier (* 31. August 1811 in Tarbes , Département Hautes-Pyrénées ; † 23. Oktober 1872 in Neuilly-sur-Seine bei Paris) war ein französischer Schriftsteller

Alle Suchergebnisse anzeigen:
Windows Live® Suchergebnisse

Théophile Gautier

Enzyklopädieartikel
Multimedia
Théophile GautierThéophile Gautier

Théophile Gautier (1811-1872), französischer Schriftsteller. Mit seiner formvollendeten Lyrik wurde er zu einem frühen Verfechter der l’art pour l’art.

Gautier wurde am 31. August 1811 in Tarbes geboren und studierte in Paris. Während die frühen Gedichte noch deutlich den poetologischen Prinzipien der Romantik verpflichtet waren, wandte er sich Anfang der dreißiger Jahre der Poesie des l’art pour l’art zu, wie sie in den Lyriksammlungen Albertus (1832) und Émaux et Camées (1852; Emaillen und Kameen, erweiterte Ausgabe 1872) mit ihrer plastisch-visuellen Metaphorik zu Tage tritt: Allein die Kunst erhält hier Beständigkeits- und Ewigkeitscharakter („Tout passe. – L’art robuste / Seul a L’éternité”). Gautier vertrat wie andere Zeitgenossen die Auffassung, dass sich der Künstler frei von moralischen Konventionen allein auf die Vervollkommnung der Sprache konzentrieren solle. Die Phänomene der Entpersönlichung und Artifizialität wurden zu Leitsätzen der Dichterschule der Parnassiens, die nach der Romantik zur einflussreichsten Bewegung innerhalb der französischen Literatur avancierte, mit Gautier als Wortführer. Gautiers Poetologie und seine hedonistische Lebensphilosophie fanden vor allem starken Widerhall bei einem der bedeutendsten Vertreter dieser Richtung, Charles Baudelaire, dessen Werk Gautier als einer der ersten deutete.

Als Prosaautor wurde Gautier hauptsächlich mit Mademoiselle de Maupin (1835) und phantastischer Literatur bekannt, darunter die Erzählungen La morte amoureuse (1836) und Une nuit de Cléopatre. Im Vorwort zu Mademoiselle de Maupin bekannte er sich nochmals zur Zweckfreiheit der Kunst. In seinem erzählerischen Werk griff er vielfach Anregungen der deutschen Romantiker, besonders E. T. A. Hoffmanns, auf. Gautier war vier Jahrzehnte lang eine wichtige Persönlichkeit des kulturellen Lebens in Paris und zählte zu den prominentesten Literaturkritikern seiner Zeit. Histoire de l’art dramatique depuis vingt-cinq ans (6 Bde., 1858/59, Geschichte des Dramas der letzten fünfundzwanzig Jahre) und Rapport sur le progrès des lettres depuis vingt-cinq ans (1868, Bericht über die Entwicklung der Literatur der letzten fünfundzwanzig Jahre) waren damals viel gelesene und lebhaft diskutierte Werke. Gautier starb am 23. Oktober 1872 im Pariser Vorort Neuilly. Weitere Werke des Autors sind – neben Reiseberichten und kulturkritischen Essays – die Romane Les Jeune-France (1833), L’Eldorado (1837; Das Eldorado), Le roman de la momie (1858; Der Roman der Mumie) und Le capitaine Fracasse (2 Bde., 1861-1863; Kapitän Fracasse), die Lyriksammlung Poésies complètes (1845) sowie die Abhandlung Histoire du romantisme (posthum 1872).

In diesem Artikel suchen
Druckerfreundliche Version der Seite
Versenden




© 2008 Microsoft