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  • Claes Oldenburg – Wikipedia

    Claes Oldenburg (* 28. Januar 1929 in Stockholm als Claes Thure Oldenburg) gehört neben Andy Warhol und Roy Lichtenstein zu den bedeutendsten Vertretern der amerikanischen Pop-Art ...

  • Claes Oldenburg - Biografie WHO'S WHO.

    Hier finden Sie Informationen über Personen der Geschichte, Medien, Wirtschaft, Sport oder des öffentlichen Interesses.

  • Claes Oldenburg

    Claes Oldenburg: Girl's dresses blowing in the wind (Two girl's dresses), 1961. © Elke Walford, Hamburger Kunsthalle.

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Claes Oldenburg

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Claes Oldenburg (*1929), amerikanischer Künstler schwedischer Herkunft, einer der Hauptrepräsentanten der Pop-Art.

Claes Thure Oldenburg wurde am 28. Januar 1929 in Stockholm geboren. Er studierte in Yale und am Art Institute of Chicago. 1956 übersiedelte er nach New York und schuf zunächst Bilder im Stil des Abstrakten Expressionismus. Gegen Ende der fünfziger Jahre wandte sich Oldenburg von der Malerei ab und begann, sich an Happenings (to happen, sich ereignen) zu beteiligen (mit Allan Kaprow und Jim Dine). Typisch hierfür war Autobodies (1964, Los Angeles), bei dem mit Autos und Eiswürfeln ein Kunstereignis mit massenhafter Publikumsbeteiligung inszeniert wurde. Ein Hauptelement seiner Kunst war von vornherein die Ironisierung der Konsumwelt, was in den ab Beginn der sechziger Jahre entstandenen Nachbildungen von Esswaren am deutlichsten wird. 1961 eröffnete Oldenburg einen Laden in New York, wo er Gipsrepliken von Hamburgern, Sandwiches, Eisbechern mit Früchten und anderem fast food verkaufte. Später fertigte er diese Objekte in riesigem Maßstab aus Vinyl, der mit Schaumgummi ausgefüllt wurde (Two Cheeseburgers with Everything, 1962, Museum of Modern Art, New York). Weiches Material, insbesondere Vinyl und Leinwand, wurde zum Markenzeichen seines künftigen Werkes, der Soft Sculptures von Alltagsutensilien wie Lichtschaltern, Waschbecken, Ventilatoren, Schreibmaschinen usw. (Soft Ling Switches, 1964; Soft Washstand, 1965; Weicher schwedischer Riesenschalter, Museum Ludwig, Köln). Diese Verfremdung in Dimension und Material provoziert eine neue sinnliche Erfahrung gewohnter Gegenstände und rückt sie zugleich in Distanz zu ihrer üblichen Funktion und sozialen Wertigkeit. Die Transformation der Alltagswelt beherrscht auch seine Monumente, die seit 1976 häufig in Zusammenarbeit mit seiner Frau Coosje van Bruggen entstanden, wie Lipstick on Caterpillar Tracks (1969) oder Geometric Mouse (in unterschiedlicher Ausführung auf öffentlichen Plätzen in Washington, Minneapolis und Houston). Oldenburg arbeitet bei diesen Objekten auch mit Fiberglas und Metall.

Siehe auch moderne Kunst und Architektur

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